Tacheles – die Generation „Z“ und ihr „Dating“ unter Etiketten
Wenn sich zwei Leute zwanglos treffen, um miteinander festzustellen, ob aus ihren vielleicht ein Paar wird – dann läuft das heute unter dem „Label“ Dating. Die Hyänen des Internets haben sich inzwischen in den Kopf gesetzt, jeder Art von Regung mit einem eigenen Etikett zu belegen. Also jede Absicht, jede Situation und jede Beziehung. Wenn jemand ein Kribbeln dabei verspürt, sind es jetzt „Vibes“.
Vibes sind das, was früher Schmetterlinge waren, also eine höfliche Umschreibung all der Vorgänge, die dabei in Unterleibern ausgelöst werden.
Gerade hat wieder jemand etwas erklärt – zum Beispiel „Wildflowering“, also etwas Blumiges, das organisch wächst. Mag ja sein, dass da außer im Unterleib noch mehr „organisch“ passiert, aber im Grunde geht es doch darum, sich rückhaltlos zu „verlieben“.
Und der ganze Rest der Etiketten? Dummes Scheinwissen, in immer neuen Verpackungen angeboten.
Mal ein offenes Wort dazu: Wer sich als Person ein Etikett aufklebt, der wertet sich um – auf oder ab, je nachdem. In jedem Fall aber spricht nicht mehr die Person … und jede wirkliche Person würde sich dagegen wehren, sich ein Etikett auf die Stirn zu kleben oder kleben zu lassen.
Vibes sind das, was früher Schmetterlinge waren, also eine höfliche Umschreibung all der Vorgänge, die dabei in Unterleibern ausgelöst werden.
Gerade hat wieder jemand etwas erklärt – zum Beispiel „Wildflowering“, also etwas Blumiges, das organisch wächst. Mag ja sein, dass da außer im Unterleib noch mehr „organisch“ passiert, aber im Grunde geht es doch darum, sich rückhaltlos zu „verlieben“.
Und der ganze Rest der Etiketten? Dummes Scheinwissen, in immer neuen Verpackungen angeboten.
Mal ein offenes Wort dazu: Wer sich als Person ein Etikett aufklebt, der wertet sich um – auf oder ab, je nachdem. In jedem Fall aber spricht nicht mehr die Person … und jede wirkliche Person würde sich dagegen wehren, sich ein Etikett auf die Stirn zu kleben oder kleben zu lassen.

