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Was ist an She-Males“ so verwirrend sexy?

Verlockende Angebote ... von einer Frau?
In einer perfekten Welt wüssten wir immer, wie eine Beziehung zwischen zwei Menschen bezeichnet wird. „Blümchensex“ oder „Sadomaso“, Hetero oder Homo, Affäre oder Ehe. Aber nicht überall ist eine perfekte Welt. Ein Mann, der wissentlich mit einem männlichen Transvestiten Zungenküsse austauscht, gilt als homosexuell, nicht als heterosexuell.

Schwieriger wird es schon, wenn „sie“ zwar einen Penis besitzt, aber auch attraktive künstliche Brüste. Sind diese auch noch hübsch verpackt, und wirkt der Ladyboy auch noch recht feminin, so würde man von dem Mann, der davon begeistert ist, eher Heterosexualität zuweisen. Schließlich ist er ja auf ihre niedlichen Brüste abgefahren und auf die sinnlichen Lippen.

Frau: Brüste und Rock. Mann: Muskeln und Hose?

Die Gesellschaftsordnung ist – nach wie vor – beseelt von dem Gedanken, dass jemand entweder „maskulin“ oder „feminin“ denkt, fühlt und handelt und dass eben dieses Denken, Fühlen und Handlen genau das widerspiegelt, was seine Genitalien über ihn aussagen. Fühlt ein Mann „feminin“, und sind seien Geschlechtsmerkmale maskulin, so ist die Umgebung stets befremdet. Er entspricht eben nicht dem Bild des Klischees, dass sich die Gesellschaft von einem Mann zurechtgelegt hat. Ob er nun gleich als „Pussy“ oder noch als Weichei, Sitzpinkler oder sonst wie abwertend bezeichnet wird – der sensible Mann wird stets diffamiert.

Auch manche Frauen mögen „Frauen mit Penis“

Eine Bekannte von mir sammelte in den wilden 1970er Jahren leidenschaftlich Shemale-Erotika. Als ich sie darauf ansprach, wie ungewöhnlich dies für eine Frau sei, sagte sie: „Aber es ist doch umwerfend, wenn diese Frauen mit den tollen Brüsten auch Penisse haben.“ Sie wünschte sich wirklich, dass es Wesen gäbe, die beides hätten: schöne, weiche Brüste zum Herankuscheln und einen harten Penis, wenn es denn darum ginge, mal „richtig genommen“ zu werden.

Männer sind ja sehr viel stiller, wenn sie dabei ertappt werden, sich Begegnungen mit Ladyboys vorzustellen. Doch auch sie denken zuerst an die Lust, die ihnen ein schlanker, mit hübschen Brüsten aufgefüllter Körper schenken könnte, und erst dann daran, dass auch der Penis für sie – wenigstens versuchsweise – attraktiv sein könnte.

Ladyboys mit femininem Gang sind selten

Die meisten Männer, die sich als Frauen einkleiden und sich auf die Straße wagen, werden schnell identifiziert: zumeist am Gang, der nur schwer nachzuahmen ist. Such die Stimme, das Kommunikationsverhalten und die Körpersprache entsprechen nicht dem, was eine „natürliche“ Frau sozusagen als Ressourcen mit in die Welt bringt.

Je perfekter die Illusion, desto geiler wird der Mann

Doch bei der Lust ist vieles Illusion: Schlanke Körper, schmale, gut geschminkte Gesichter, femininer Ohrschmuck und glaubwürdige Perücken haben ind er Sume schone manchen Mann verwirrt. Kommen noch künstliche Brüste dazu, sinnlich-feminine Wäschestücke, erregende Düfte, und der typische Mimikry im Verhalten, dann ist schon so mancher Mann einer Frau mit Penis verfallen.

Illusionen mit Huren und „anständigen“ Frauen

Ist es nicht im Leben anderer heterosexueller Männer sehr ähnlich? Verfallen nicht alle sexuell neugierigen Männer dann und wann einmal einer Illusion? Ob es nun eine Dame ist, die vom Escortservice als sinnlich und romantisch angepriesen wird oder eine Straßenhure: Immer wieder werden Illusionen verkauft. Wer nicht auf dem Schleim der Prostitution ausgleiten will, und glaubt, bei bürgerlichen oder gar akademischen Damen nicht einer Illusion des Liebreizes oder der sexuellen Kompetenz zu verfallen, darf es natürlich tun. Aber auch diese Frauen spielen oftmals mit gezinkten Karten. Etwa dann, wenn das Profil im Internet völlig von der Person abweicht, die man trifft. Oder wenn das sinnliche Gesicht, ähnlich wie beim Ladyboy, auch nur aufgemalt ist und die Brüste vom Doktor stammen.

Wer nichts als Lust sucht, bekommt Lust – was sonst?

Wenn wir nach der reinen Lust suchen, müssen wir auch akzeptieren, nicht als Lust zu bekommen. Und je notgeiler ein Mann ist, umso mehr fällt er auf Illusionen herein. Ja, man kann wahrscheinlich zu Recht sagen, dass die „großartigen“ erotischen Erlebnisse in den meisten Fällen nichts als geschickte Inszenierungen sind.

Ich vermute, dass die plötzliche und unvermittelte Enthüllung einer Dame, sie habe einen Penis, extrem schockierend ist. Vor allem, wenn man sich bereits mit ihr auf einer Couch oder gar im Bett befindet. Und sicherlich, wenn man bereits zuvor in naiver Verblendung bereits Zungenküsse ausgetauscht hat – von anderen sexuellen Praktiken gar nicht zu reden.

Was, wenn es „viel zu schön“ war?

Oh ja – ich weiß, Männer haben eine extrem dünne Haut, wenn man sie nun fragt: „Hast du denn gar nichts bemerkt?“ Zumal, wenn sie etwas bemerkt haben – nämlich dass ihnen die Küsse viel besser geschmeckt haben als mit einer „natürlichen“ Frau.

Liebe Woche: Roboter vögeln ... und Männer verstehen

Wahrscheinlich habt ihr das schon mal gelesen, so oder anders:

Über die Liebe ist genug geschrieben worden – außer über die Wahrheit, die der Liebe innewohnt. Weil wir jedes Mal, wenn wir von der Liebe sprechen, eigentlich schon wieder über die Liebe sprechen. Und das kann ich euch hier und anderwärts verraten: Die Liebe hat gar nicht gerne, wenn man über sie spricht.


Worüber spricht man denn so? Über das, was man nicht hat. Sex zum Beispiel. Wer damit Probleme hat, kommt früher oder später auf die Idee, dass es der Zeigefinger auch tut – wenn er Frau ist. Ist er Mann, weiß er bestimmt, wie man mit Daumen und Zeigefinger Schamlippen imitiert.

Mit wem ist es am Schönsten? Mit dir selbst, einer Freundin oder einem Freund? Unsere Ina hat das mal gefragt, aber leider anderswo.

Hier haben wir mal richtig durchanalysierst, wie, geil Sex mit Robotern sein kann. Und herausgefunden haben wir: Den meisten Sex mit Robotern haben Frauen. Und zwar schon jetzt. Mit vorprogrammierten Vibratoren. Die sprechen zwar noch nix, das ist auch wohl besser so.

Es ist Sommer, Leute. Das heißt aber auch, dass lauter saure Gurken herumliegen. Nix wirklich Aufregendes. Kannst du Frau und Männer lieben, aber stur „hetero“ sein? Die Psychofritzen forschen an so was herum. Haben die eigentlich nichts Besseres zu tun?

Wir haben uns an ein Sexologengewäsch angehängt. Die Sex-Lüste der Männer. Miss Y, hat immerhin noch mal nachgeforscht, welche sich denn eigentlich aus ihrer Sicht erfüllen lassen. Natürlich nur theoretisch. Ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass viele Frauen wirklich gerne Zuckerstangen lecken oder sich als Krankenschwester verkleiden, um ihren Lieblingspatienten mal zu zeigen, wo das Fieberthermometer früher reingesteckt wurde. Oder hab ich das jetzt wieder nicht richtig verstanden?

Zehn Männerwünsche, ihre Erfüllung und die Revanche

Zweiter Teil - Zehn Männerwünsche plus ein Bonuswunsch - wilde Spiele

Den ersten Teil mit den Männerwünschen von 10 bis sechs findest du im Link.

05. Sklave sein wollen

Wenn du dich noch an Punkt 10 erinnerst – da wünscht er sich eine dominante Frau, die ihn reizt. Hier ist die Rede von seinem Wunsch nach (völliger) Unterwerfung. Das beinhaltet oft, dass er gefesselt, gequält oder geschlagen werden will. Manche Männer wollen dann auch „genommen“ werden.

Du kannst: Ausprobieren, ob er es wirklich will. Verlange von ihm, dass er deine Finger oder Handflächen, Achseln oder Füße leckt. Wenn ja, kannst du ihn behandeln „wie einen Sklaven.“ Gehe nicht zu weit, bevor du nicht weißt, ob er es wirklich mag.

04. Zurschaustellung

Der Wunsch, gemeinsam Sex in der Öffentlichkeit zu haben, ist verbreitet. Ihn zu realisieren, ist schwierig. Was „öffentlich“ ist und wie erregend das Risiko ist, „erwischt zu werden ist“ aber unterschiedlich. Sich „erregend zur Schau zu stellen“ geht aber auch noch anders: wenn du irgendwo sexuell provozierst, wo außer deinem Partner noch viele andere Männer sind.

Du kannst: Versuche, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Ihr müsst es als Risiko empfinden, aber es muss nicht wirklich eines sein. Manchmal reicht es schon, im Mini-Kleid ohne Slip auf eine Party zu gehen.

03. Dominieren (er dich)


Ei hoppla, da haben wir die „50- Shades-Of-Grey“ Version. Er will dich dominieren wie Mr. Grey. Das heißt, er will dich fesseln, erniedrigen und schlagen. Shocking? Oder auch dein Traum? Die Meinungen darüber gehen auseinander.

Du kannst: Lass dich nur mit einem guten Freund, deinem ständigen Lover oder deinem Ehemann darauf ein, nicht mit Fremden. Es ist viel zu gefährlich, das zu tun. Meistens beginnen Paare damit, dass er dir den Po verhaut. Wenn dir das Lust macht, kannst du mehr ausprobieren.

02. Süße Fetische – und salzige

Fetische – solche, die welche sind und solche, die eigentlich keine sind, aber so heißen, sind aus keiner Männerfantasie wegzudenken. Unterwäsche gehört dazu, und als Körperteile besonders deine Brüste und – das staunst du wahrscheinlich – deine Füße. Es gibt mehr davon. Auch mehr, die süß schmecken oder salzig. Er verrät sie dir nicht, und wenn du sie nicht zufällig herausfindest – dann bleiben sie sein Geheimnis. Ob deutsche Männer Fetische auf Platz zwei bringen würden? Ich glaube eigentlich nicht.

Du kannst: Beobachten, ob er entsprechende geheime Wünsche hat, und ihm solche erfüllen, nach denen er sich sehnt. Die meisten dieser Wünsche sind ein bisschen pubertär. Kommt drauf an, ob du das akzeptierst.


01. Rollenspiele

Rollenspiele sind noch nicht lange populär – und trotzdem längst der Favorit. Im Gegensatz zu allem anderen, was ich euch schrieb (Fetische, Dominieren, Unterwerfen, Versklaven) beginnen Rollenspiele damit, dass du deine Bühne aufbereitest, dich verkleidest und dann eine Rolle spielst, die du im Leben niemals ausfüllst.

Du kannst: Eine Rolle aussuchen, die dir liegt. Ob sie ihm auch gefällt, ist ein bisschen Glückssache. Aber es ist besser, du spielst etwas, was du dir zutraust. Typische Rollen sind einmal „strenge“ Rollen wie Krankenschwestern, Lehrerinnen oder Erzieherinnen, dann aber auch „weiche“ wie Barfrauen, Huren oder Sekretärinnen. Wenn es dir und ihm gefällt, ist es am besten.

00. Der Bonus: Revanchieren

In einigen der Vorschläge habe ich euch gesagt: Du kannst versuchen, dich zu revanchieren. Der Deal geht so: Was er an dir tut, das darfst du auch an ihm tun. Und umgekehrt. Wünscht er sich Fellatio, dann verlange Cunnilingus. Will er anal, dann darfst du Pegging versuchen. Will er dich dominieren, so darfst du ihn das nächste Mal unterwerfen. Besteht er darauf, bei dir Voyeur zu sein, so verlange von ihm, dass er sich ebenso vorzeigt. Und der Dreier? Wenn du ihn wirklich durchziehen willst, verlange das nächste Mal, dass du einen zweiten Mann bekommst.

Das war das Ende für heute. Ich bin wirklich gespannt, ob ich etwas Ähnliches für Männer finde, und ob Männer sich wirklich bemühen würden, Frauenträume vorbehaltlos zu erfüllen.

Hinweis der Redaktion: Wir können zu unserem Bedauern nicht auf die Webseite verlinken, die als Referenz diente, und empfehlen stattdessen, für mehr Informationen einen Blick in die (auch in deutscher Sprache erschienenen) Ratgeber des populären Autors zu werfen.

Mehr Lust für sie: Was Frauen beim Sex verrückt macht
(She come first)
Mehr Lust für ihn: Was Männer beim Sex verrückt macht
(He comes next)


Zehn Männerwünsche, ihre Erfüllung und die Lust daran

Die Wünsche zehn bis sechs - fordern, lutschen, sehen


Männer haben ein paar Wünsche, die du kennst, und eine Menge Wünsche, die du nicht kennst. Wenn du sie erfüllst, bist du nicht „seine kleinen Schlampe“, sondern die Frau, die ihn im Griff hat. Vielleicht die Erste. Vielleicht die Einzige. Ich habe dir hier mal Wünsche aufgelistet, die ein gewisser Ian Kerner festgestellt haben soll. Von Position zehn bis Position eins rückwärts. Plus einen Bonuspunkt.

10. Dominante Frauen auch ohne Peitsche


Er träumt von einer dominanten Frau. Eine, die ihn nach Strich und Faden demütigt, quält, tritt oder den Hintern versohlt. Oder eine, die ihn mal bis zur Erschöpfung „reitet“. Oder einfach eine, die klare Anweisung gibt, wie sie geliebt werden will.

Du kannst: Ihm endlich mal sagen, wie er dich streicheln, küssen, lecken und schließlich – vögeln soll. Nach und nach kannst du mutiger werden und mehr von ihm verlangen. Du wirst sehen: es ist eine Herausforderung für ihn.

09. Oralsex – oh je, ja


Die Kerle werden schon ganz wild, wenn sie’s nur auf Bildern oder in Videos sehen. Und fast alle wollen es, immer wieder. Du kannst Revanche verlangen (siehe Punkt „00“ und „Dominante Frauen“).

Du kannst: Ja – wenn du’s kannst und „übers Herz bringst“, dann tu’s einfach Versuche, ihm zu zeigen, wie viel Freude es dir macht, auch wenn’s nicht ganz so ist. Mach einen Deal daraus: wenn du … dann ich.

08. Dreier – mhh …


Der Wunsch, mal mit zwei Frauen intim zu werden, ist verbreitet, aber nur wenige Männer haben’s schon mal erlebt. Die Idee: Wenn Sex mit einer Frau toll ist, dann ist Sex mit zwei Frauen eine Steigerung. Na ja. Wahrscheinlich nicht für uns, denke ich mal.

Du kannst: Dieser Dreier sind viel zu kompliziert und ziemlich gefährlich für eure Beziehung, es sei denn, du bist Swingerin oder sonst wie in einer Szene. Du kannst im Rollenspiel einen „Dreier“ durchspielen. Dann spielst du beide Frauen abwechselnd.

07. Anal – Panik, Panik …

„Anal – niemals“, wirst du vielleicht sagen. Aber manche Kerle wollen unbedingt ihre Lust dort abladen, wo der Penis eigentlich nicht hingehört. Warum, ist nicht ganz so klar. Manche Kerle sagen, sie lieben das „enge“ Gefühl. Andere wollen nur damit prahlen, alles ausprobiert zu haben.

Du kannst: Je besser du dich vorbereitet hast, umso einfacher und schmerzloser ist es. Wenn du dich trotzdem ekelst oder, wenn es dir in der Seele wehtut statt am Po, dann lass es. Manche Männer lassen „davon“ ab, wenn du einen Deal mit einer „Revanche“ vorschlägst. (Dazu musst du den zweiten Teil des Beitrags lesen)

06. Voyeure sind sie alle

Alle Männer sind Voyeure. Sexy Dessous sind eine Sache, aber er ist meistens ganz wild darauf, Frauen beim Sex zuzusehen. Auch dir. Ob du’s glaubst oder nicht: Er träumt wahrscheinlich davon, dass du es solo vor ihm tust, manchmal auch mit einer anderen Frau oder einem anderen Mann.

Du kannst: Dich immer so anziehen, dass er dich ausziehen will. Oder ihm zeigen. Was du so mit deinen „Spielsachen“ machst. Manche Männer sind aber eifersüchtig auf „Spielzeuge“, also Vorsicht! Swinger, Cuckold-Kreise und ähnliche Versuche solltest du nur unternehmen, wenn ihr sowieso „in einer Szene“ seid.

Die Wünsche fünf bis eins und den Bonus findet ihr in der Fortsetzung der Männerwünsche.

Frauen lieben und doch Sex mit Männern haben?

Der Titel „Frauen lieben und doch Sex mit Männern haben?“ ist bewusst redundant gewählt. Wenn eine Frau andere Frauen liebt, aber üblicherweise Sex mit Männern hat, fällt dies kaum auf. Zumal der Begriff „Lieben“ nebulös und der Begriff „Sex haben“ zumindest interpretierbar ist.

Im Fokus der Forscher stehen stets Männer, die üblicherweise Frauen lieben – und sich selbst als heterosexuell bezeichnen. Was bringt diese Männer dazu, sexuelle Kontakte mit anderen Männern einzugehen?

Psychology Today“, will es wissen und beruft sich auf eine Studie aus dem Jahr 2010.

Das Hauptargument der Männer, die sich weder prostituierten noch eine andere Entschuldigung hervorbrachten, war demnach eine Art lustvoller Reflex, den man auch als Neugierde bezeichnen könnte – oder als Triebabfuhr – je nach Interpretation.

Weiterhin stellte PSYCHOLOGY TODAY fest, dass weitere Studien belegen, heterosexuelle Männer würden zu ihrer ´Hetero-Identität“ stehen, wenn …

… es wenig oder gar keine emotionale Verbindung mit ihrem Sexpartner geben hätte.
… es gab kein Interesse an der Person und keine Bindung an sie.
… die Aktivität fand nur gelegentlich statt im Vergleich mit Sex-Kontakten zu Frauen.


Allerdings wirft diese Betrachtung viele Fragen auf. Zunächst wäre zu berücksichtigen, welche sexuelle Kontakte überhaupt stattgefunden haben.

Dann wäre die Frage, ob die Kontakte als lustvoll oder erregend empfunden wurden, was wesentlich interessanter wäre als die Frage, wie sich die Männer „identifizieren“.

Nehmen wir an, diese Männer wären in ein richtiges Plüsch-Bordell gegangen. Dann könnte man feststellen: „Diese Männer bezeichneten sich nicht als Hurenböcke, weil sie keine emotionale Verbindung zu ihren Geschlechtspartnerinnen hatten und sich in keiner Beziehung mit ihnen befanden. Und weil sie häufiger ihre Ehefrauen vögelten als Huren.“

PSYCHOLOGY TODAY heute führt in dem kurzen und letztendlich nichtssagenden Artikel insgesamt sieben Studien auf, die den dürftigen Textaufguss wissenschaftlich untermauern sollen.

Weil wir den Anfang redundant gehalten haben, soll’s auch der Schluss sein. Wahrscheinlich würde man eine Frau, die mit einer anderen Frau intime Berührungen geteilt hat, zunächst danach befragen, ob sie dabei Lust empfunden hat – und nicht, ob sie sich weiterhin als „heterosexuell“ einstuft.