liebe an sich
Männer - die Polemik der Feministinnen reißt nicht ab Die sogenannte Gender-Debatte kann man jederzeit einschalten und ausschalten – und eines ist so dümmlich wie das andere. Gender-Diskussionen gehören auf den Müll der Geschichte, nicht in Nachrichtenmagazine.Diesmal sitzen die „Anschalter“ beim FREITAG, vertreten durch die feministische Kolumnistin Teresa Bücker. Ihr Opfer heißt Dominique Strauss-Kahn. Der Mann ist nun wirklich von der Presse genügend heruntergeputzt, teilweise sogar ganz offen diffamiert worden. Doch was macht man, wenn man billigen Journalismus auf Kosten anderer betreiben will? Man haut noch einmal drauf auf jene, die am Boden liegen. Die Boulevardblätter machen es vor – Intelligenzblätter machen es nach.
Frauen werden in dieser Gesellschaft – weder in Frankreich noch in Deutschland – als „käufliches Fleisch“ angesehen. Das hindert einige von ihnen aber nicht, sich als solches anzupreisen, weil derartiges „Fleisch“ in den kulinarischen Spitzenregionen teuer ist. Wer sich anbietet, wird auch gekauft, und der Markt, an dem Spitzenpreise gezahlt werden, ist klein.
Gut – es ist eine Polemik, was diese Frau Bücker das schreibt – und ja, sie hat ein Recht dazu, ihre persönliche Meinung zu sagen. Doch grenzt die hier folgende romantische Vorstellung (Zitat) nicht an Grimms Mädchen – jedenfalls dort, wo Reichtum und Begierde auf Berechnung und Bereicherung stoßen? (Zitat FREITAG)
Eine Frau und ein Mann sehen sich in die Augen und betrachten einander. Sie verstehen diesen Blick als ein Angebot. Die Situation ist entspannt. Sie vertrauen einander und widerstehen der gegenseitigen Versuchung nicht. Sie berühren einander, sie genießen es. Der Akt dauert an.
Keine Frage: Wer auf dieser Ebene lebt, hat wahrscheinlich mehr vom Leben. Doch wie wäre es so (Anmerkung Liebeszeitung):
Eine Frau und ein Mann sehen sich in die Augen und betrachten einander. Sie verstehen diesen Blick als ein Angebot und nennt ihren Preis. Die „Situation ist entspannt. Sie vertrauen einander und widerstehen der gegenseitigen Versuchung nicht. Sie berühren einander, und ihr Spiel beginnt. Sie kennt es, und er kennt es auch. Er genießt, es, für sie ist es Routine. Es wird bezahlt, und am Ende ist es vorbei. Keine schlechte Lösung für beide. Fall der Mann verheiratet ist: So etwas überleben Ehen eher als die vorher zitierte Methode.
Das Leben hat Höhen und Tiefen. Tatsächlich werden nach manchen Studien (nicht nach allen) „zwei Drittel der Prostituierten schon einmal von ihren Freiern tätlich angegriffen“, und nach diesen Studien liegen bei der „überwiegenden Mehrheit dieser (nicht „der“) Frauen Alkohol- und Drogenprobleme vor. Doch „diese“ Frauen sind nicht alle Frauen, und ein großer Teil der Damen, die ihr Geld damit verdienen, reichen Herren zu Diensten zu sein, würden sich vehement dagegen wehren, „Prostituierte“ zu sein.
Das Problem mit den Männern ist nicht, ob sie Frauen bezahlen – es liegt darin, wie sie bezahlte Frauen behandeln. Gentleman wollen eben oft nicht, dass ihre Amouren Spuren hinterlassen – deshalb treffen sie Frauen, deren Gunst niemals aufgespürt wird – und sie behandeln sie, wie man Damen behandelt.
Apropos Damen: Wenn eine Frau heute „wie eine Dame“ behandelt werden will, zahlt sie doch ebenfalls oftmals dafür, oder sollte ich mich in diesem Punkt so irren?
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