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Merken die Frauen eigentlich, wann wir „kommen“?

Merkt sie es? Oder merkt Sie es nicht?
Jetzt wissen wie endlich, warum Frauen wirklich mit uns vögeln wollen: weil sie dadurch schlauer werden. Denn die Frauen, die ganz, ganz viele sexuelle Kontakte hatten, waren bei einer Studie deutlich besser darin, sich Sachen zu merken. Ja, das wäre ja noch nicht sensationell, aber jetzt kommt der Clou, Deerns: das geht nur, wenn ihr „PiV“ macht, und PiV heißt, dass sein Ding dabei in eurem Ding stecken muss und und ihr euch dabei ziemlich viel bewegt. „PiV“ eben.

Keine Ahnung, warum das aufs Gehirn wirkt, aber wer weiß so etwas schon? Und überhaupt: PiV? Ist das nicht eigentlich so ein Männerding aus der Steinzeit, weil die Jungs eben Freude dran haben, ihr Ding in feuchte Höhlen zu stecken, statt es immer nur herunterbaumeln zu lassen? Jedenfalls haben die Deerns von der Hochschule mir neulich mal gesagt: „JoJo, eigentlich brauchen wie euch Kerle gar nicht, weil die Vagina keine Nerven hat und wir sowieso nix fühlen, wenn ihr euch da hineinlümmelt.“ Ja, ist so, haben sie mir dann erklärt, das wäre alles wegen der Clit, und weil es keinen „vaginalen Orgasmus“ gäbe, sondern eben nur einen, bei dem die Clit aufgeschaukelt würde. Das würde immer hinhauen, und es wäre viel schöner als immer mit dem langen Gedöns und den falschen Lustschreien.

Da haben nun gerade mal andere Schlaumeier festgestellt, dass die langen, tierischen Schreie beim PiV gar nix mit dem Orgasmus zu tun haben, weil der ja gar nicht kommen kann, von wegen dieser Clit. Und dass die Deerns erst am Schluss schreien, wenn sie merken, dass es den Kerlen kommt. Da weiß man natürlich auch nicht, warum, da müsste man vielleicht male ein Affenweibchen fragen, weil die es ja auch tun.

Na ja, und da habe ich dann doch mal nachgefragt, ob die Deerns es denn überhaupt merken, wenn die Kerle in ihnen kommen. Aber die richtig anständigen Deerns haben mich nur mit diesem „Hau-ab-du-Perverser“-Blick bedacht. War wohl die falsche Frage. Die Frauensleute, die da so in Foren unterwegs sind, sagen fast alle, dass sie gar nix davon merken, wenn es ihm kommt. Wäre ja auch wieder logisch, weil da ja angeblich keine Nerven in der Vagina sind. Kann aber auch sein, dass die Kerle Lümmeltüten nehmen, und die Frauen deswegen nix mehr merken. War auch bei den Erdbeerchen so oder beim NetDoktor. Nur ein paar ganz Mutige haben gesagt, dass sie so was merken würden - ob mit oder ohne Tüte.

Also, mal zusammengenommen soweit: Anständige Frauen oder solche, die's nicht oft tun, merken nicht, wenn die Kerle in ihnen kommen. Schade eigentlich.

Also muss ich mal nachfragen, was denn unanständige Frauen sagen, und das gehe ich am besten mal in Lianes Bar. Also, mit Liane selbst ist es ja so, dass sie nur die Klatschspalte von der Sache kennt, weil ihr die Deerns ja allerlei Zeugs erzählen, was die Kerle so machen. Jedenfalls hat Liane gesagt, dass es die Deerns klar merken, wenn die Kerle fertig sind, weil sie dann wissen, dass es bald vorbei ist.

So ganz wollte ich mich damit aber doch nicht zufriedengeben, und als Buschbaby mit Getöse durch die Tür kam, hab ich sie mal gefragt, ob sie denn merkt, wann die Kerle … Na ja, hätte ich besser nicht tun sollen, denn Buschbaby hat mich gleich mal gefragt: „Bei dir oder bei allen, die ich so kenne?“ Und dann hat sie mir ins Ohr geflüstert: „Soll ich mal ganz laut sagen, woran ich es bei dir merke?“ Da hab ich auf die Antwort verzichtet. Wäre mir auch echt peinlich gewesen, so wahr ich Gramse heiße.

Ein naiver Jüngling wird vom ersten Sex überwältigt

Was empfindet ein naiver Jüngling, wenn ihn eine erfahrene Frau verführt? Was, wenn er fast nichts zu dieser Verführung beiträgt, außer einen steifen Penis zu haben? Was, wenn sie sich einfach an ihm bedient, geradezu so, als sei er ein Dildo aus Fleisch und Blut, der sich beliebig in die Vagina einführen lässt?

Der Italiener Erri De Luca, hat für eine solche Szene den Preis für die am schlechtesten dargestellte Sexszene in einem Werk der offiziellen Literatur gewonnen. Michael Moore hat ihn übersetzt, und wir wissen nicht, wie gut die Übersetzung war – ich kann kein Italienisch, und ich muss mich auf die englische Version verlassen. Das Buch heißt „The Day Before Happiness“ und es behandelt die Geschichte eines jungen Mannes, der in politische Wirrnisse gegen Ende des Zweiten Weltkriegs gerät. Aber auch an eine Frau, die ihn offensiv verführt. Die Schilderung dieser Verführung wurde nun beanstandet und mit dem „Bad Sex in Fiction Award“ ausgezeichnet, also einem Negativ-Preis für den schlechtesten Sex in der offiziellen Literatur.
(Auszug):

Ich drang in sie ein. Nicht nur mein Penis, nein, alles von mir drang in sie ein, in ihre Eingeweide, in ihre Dunkelheit, mit weit geöffneten Augen, ohne etwas zu sehen. Mein ganzer Körper war nun in ihr.


(Rückübersetzung aus dem Englischen, siehe Anmerkung)

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Ob Erri de Luca den Preis zu Recht oder zu Unrecht bekommen hat? Wie erlebt ein Jüngling sein erstes Mal, wenn er von einer offensichtlich erfahrenen Frau recht offensiv verführt wird? Ich denke, ich habe schlimmere Sexszenen gelesen.

Möglicherweise wurde die Szene nun wirklich nicht so schlecht geschildert. Wer kann sich schon in die Situation eines Jünglings hineinversetzen, der noch nicht genau weiß, was er tut, ja, der nicht einmal aktiv partizipiert, sondern die Frau einfach mal „machen lässt?“

Was meinen Sie? Es ist nur eine winzige Szene, und sie enthält Wiederholungen und wirkt zudem etwa ungeschliffen. Aber wie sollte der Autor sonst die Gefühle des Jünglings schildern?

So schlecht hat er es nicht gemacht denke ich. Wenn Sie englisch lesen können, dann lesen Sie den veröffentlichten Auszug einfach mal hier:

Original (1):

With a swerve of her hips, she turned me over and I was on top of her. She unwound her arms from my shoulders and guided my hands to her breasts. Opened her legs, pulled up her dress and, holding my hips over her, pushed my prick against her opening. I was her plaything, which she moved around. Our sexes were ready, poised in expectation, barely touching each other: ballet dancers hovering en pointe.

We stayed like that. Anna looked down at them. She pushed on my hips, an order that thrust me in. I entered her. Not only my prick, but the whole of me entered her, into her guts, into her darkness, eyes wide open, seeing nothing. My whole body had gone inside her. I went in with her thrusts and stayed still. While I got used to the quiet and the pulsing of my blood in my ears and nose, she pushed me out a little, then in again. She did it again and again, holding me with force and moving me to the rhythm of the surf.


Ihre Meinung, bitte …

(1) Anmerkung: Ich kenne die deutsche Übersetzung von Annette Kopetzki leider nicht.
Und Dies waren die Kandidaten ...

Auch Erotik-Darstellerinnen müssen mal aufs Klo

Wie wird eigentlich ein Amateur-Porno gedreht? Und was ist, wenn die Darstellerin mal aufs Klo muss? Zu Beginn des Drehs spürt Akteurin Babsi den Drang, zur Toilette zu gehen. Oder sollte sie besser nicht, weil man ja auch noch eine Natursektszene hineinimprovisieren könnte?

In diesem Fall nicht. Falls ihr’s absolut lesen wollt: im Westen.

Wenn du dir nix merken kannst, musst du mehr vögeln

Bist du jung, so zwischen 18 und 29, weiblich und heterosexuell? Dann haben wir hier einen hervorragenden Tipp: Wenn du dich oft vögeln lässt, kannst du dir so Worte wie „Miatrotzbrocken“ (und so was Ähnliches) besser merken. Aber keine Gesichter. Das macht aber nix, weil du die Kerle ja sowieso nicht wiedertreffen willst, oder?

Geht aber nur bei PIV-Sex. (2) Das ist echtes Vögeln mit eintauchen.

(1) (Zitat) Results showed that frequency of PVI was positively associated with memory scores for abstract words, but not faces.(2) - "Penis in Vagina"

Liebe Woche – süße Lust unter der Haut und so

Ein kleiner Teller mit scharf gewürzten Wahrheiten gefällig? Dann lest mal, warum ihr euch einen Lover gönnen solltet, wenn ihr über 40 seid … oder über 50, dann ist’s besonders lustvoll. Versprochen.

Lesbische Liebe wird entweder „auf schön“ fotografiert oder „auf geil“, aber selten „auf Kontrast“. Wir haben etwas Interessantes dazu gesehen.

Gebhard hat was „Ernsthaftes“ zu unserem Magazin beigetragen. Er sagt, warum man eigentlich nicht „authentisch“ sein kann – und überhaupt – hattet ihr nicht eure geilsten Erlebnisse mit Partnern, die euch ein paar Illusionen geschenkt haben? Na?

Und wie sieht euer Partner / eure Partnerin "unten herum" aus?

Vielleicht solltet ihr mal danach gucken, was ihr wirklich von euren Partnern wisst – unter der Kleidung ist die Unterwäsche, und wenn die runter kommt, ist da die Haut. Und unter der Haut? Habt ihr schon mal eure Frau / euren Mann bei Licht mit … nun ja, allem gesehen, was sie/er normal nicht vorzeigt? Wir haben mal geguckt, wie geheim die Vagina noch ist. Und wo war sie doch noch, die Klitoris?

Ich sag das nicht, weil ihr Voyeure werden sollt, sondern weil Wissen manchmal mehr nützt als „mühsam Erfummeln“.

Wir haben es auch mit der Moral: Wenn junge Frauen von alten Drecksäcken zu Sklavinnenverträgen überredet werden, dann ist das einfach nicht zu ertragen. Die Liebe Pur hat davor gewarnt.

Ansonsten: viel Glück bei Lust und Lieb in der kommenden Woche – gleich ob bei hellem Licht oder bei Mauschelbeleuchtung.