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Frau, Krokodilhalterin mit Fetischklamotten, sucht Mann mit Pitbull

Der Alligator und das Online-Dating
Was macht Online-Dating aus? Selbstdarstellung? Auffällige Fotos? Oder vielleicht „Krokodilhalterin mit Leder-Fetischklamotten sucht Mann, der sich vor nichts fürchtet“?

Wem’s von nix graust, der macht Online-Dating. Und wer Studien glaubt, kommt auch in den Himmel. Da habe ich dieses denkwürdige Zitat gefunden:

Noch deutlicher wird die unterschiedliche Verteilung wenn man sich die Altersklassen ansieht. Der Frauenanteil nimmt mit zunehmendem Alter stetig ab. Und irgendwann ist der Markt für die Männer fast leer.


Das wäre immerhin möglich, wenn man sich auf einem Portal orientiert hätte, in dem Frauen „oben ohne“, in Bikinifotos oder in Dominaklamotten posieren – da räuspere ich mich mal. Im „normalen“ Online-Dating kommt dergleichen in dieser Menge unter Garantie nicht vor, wie andere Beispiele zeigen – insbesondere in „traditionellen Singlebörsen“ ist nicht nur das Verhältnis ausgewogen, sondern Frauen klagen auch aktuell über „zu wenig Männer über 50“.


Bei den Männern zwischen 35 und 44, so lese ich etwas verwirrt, sollen vorzugsweise Pitbull Terrier „ganz oben“ auf der Liste der Profilfotos stehen. An zweiter Stelle rangiert Kaffee, und auf „Tauchen“ folgt dann sofort „Waffen“. Piff, paff, Puff und Bello, fass …

Nachdem ich dies gelesen habe, ist mir klar: Entweder ich bin auf dem falschen Schiff oder oder das Schiff ist überfrachtet mit Miezen und Mackern. Und weil dies so ist, verzichte ich auch auf die Beurteilung der Studie, aus der all dies stammt.

Ich las zuerst in der Brigitte von der Studie. Zitat aus der "ZU-ZWEIT.de Prolbild-Studie 2017 / 2018" Bild Oben: Aus einem "Groschenroman"