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Eins, zwei, viele … die Anzahl der Sexpartner im Leben

Der wievielte du bist - das willst du nicht wirklich wissen, oder?
Männer können sehr eigenartig sein, wenn es darum geht, wie viele „eindringliche Ereignisse“ du als Frau schon gehabt hast.

Kann eine Frau noch keine oder nur eher „unverfängliche“ sexuelle Aktivitäten vorweisen, so ist sie für die einen ein weißer Fleck auf der Landkarte, der dringend erforscht werden muss. Für die anderen hingegen ist sie ein langweiliges Buch, das besser ungelesen bleibt.

Ist sie hingegen für ein emsiges und vielfältiges Sexualleben bekannt, so treten viele Männer eher zurück, weil sie fürchten, der Wollust solcher Frauen nicht gewachsen zu sein, während andere ganz bewusst von ihren Erfahrungen profitieren wollen.

Frag besser keine Frau ...

Und da Qualität nicht messbar ist, versuchen es beide Gruppen mit der „Exploration der Quantität“. Direkt zu fragen könnte mit dem Rausschmiss aus dem schon nahen Bett enden, also behelfen sich Männer mit Indizien. Zum Beispiel, ob sie Kondome besitzt und wenn ja, welche Packungsgrößen sie kauft.

Männer belügen dich sowieso

Und Frauen? Wollen die wissen, wie viele Vorgängerinnen schon Bekanntschaft mit seinem Penis geschlossen haben? Es heißt ja, Männer lügen sich gegenseitig die Hucke voll, wenn es um die Anzahl ihrer Sexpartnerinnen geht. Zehn? Fünfzehn? Dreißig? Na ja – wenn du sie fragst, dann sagen sie wahrscheinlich „na ja, zwei oder drei“.

Mal ehrlich, es ist blöd, jemanden zu fragen – pass lieber auf, wie er oder sie dich küsst, ob „er“ weiß, wie er dich ausziehen soll oder „sie“, wie sie sich vor dir auszieht. Und berührt … und küsst … und so weiter.

Aber … irgendwie fragt ja immer mal wieder eine oder einer. Und da hätten wir dann die Statistik, die uns sagt, wie oft Durchschnittsfrauen und Durchschnittsmänner schon das Vergnügen hatten.

Egal, wie viele du hattest: "eins bis zwei" ist nicht gelogen

Das Gute: Du lügst nicht, wenn du sagst, dass du im „letzten Jahr“ schon mal einen oder eine hattest – weil das der Durschnitt ist. Das geht eigentlich in jedem Alter, und es ist ja auch noch glaubwürdig, dass du dich erinnerst.

Also: Lösung gefunden? Auf einen im letzten Jahr oder zwei in den letzten fünf Jahren (das geht doch, oder?) folgen dann sieben in deinem gesamten Lebenszyklus (bei Männern angeblich 14).

Klasse, oder? Du musst einfach nur sagen: Oh, du bist der Dritte seit „langer Zeit“ – denn fünf Jahre sind ja eine verflixt lange Zeit. Und die Frauen, die zwischen acht und 48 Liebhaber hatten, sind immer die anderen.

Das Lustige: Manche Männer glauben, dass Frauen ihre Sexerlebnisse immer stark „nach unten korrigieren“, um am Schlampenverdacht vorbeizukommen.

Dauer-Daterinnen kommen auf höhere Frequenzen

Wenn du mal so ins Grübeln kommen solltest: Meine Freundin Eva-Maria hat mal drei Jahre lang Männer getroffen „zwecks späterer Heirat“, wie so etwas vor den Internet-Zeiten hieß. In drei Jahren kannst du, ohne zu verzweifeln, rund 150 Männer treffen … und den Rest kannst du dir denken, oder? Am Ende hat sie übrigens wirklich jemanden geheiratet.

Ach so, ja, ich kenne wirklich keine Frau, die ein Spreadsheet führt, auf dem sie ihre „Fälle“ einträgt.

Die Daten entstammen einer britischen Studie aus dem Jahr 2018.

Liebestätigkeiten

Lebe ich in einer anderen Welt? Schreibt Frau Internetbewohnerin jetzt in Blogs oder auf sozialen Medien, wem sie gestern einen gepustet hat?

Oh, mir schwant Böses, seit ich heute den „Tagesanzeiger“ las. Jedenfalls erfuhr ich dort (Zitat):

Anders als noch vor ein paar Jahrzehnten, als man (beziehungsweise vor allem Frau) seine Liebestätigkeiten möglichst im Geheimen auslebte, um keinen schädlichen Ruf abzubekommen, kehren wir uns heute ganz freiwillig nach außen.
Ob ich das glauben soll? Ich ziehe mal vor, es nicht zu glauben. Und mal ganz nebenbei .. in dem Artikel geht es darum, sich einzumischen, auch in der Liebe. Oder vielleicht doch nicht einzumischen?

Also ich stelle mir mal vor, wie ich wohl reagieren würde, wenn meine Kollegin mich fragen würde: „Du, ich hab ihm gestern einen gepustet und dann alles aufgenommen ... hältst du das für richtig?

Besser, mich fragt niemand. Sonst bekomme ich noch einen "schädlichen Ruf" ab.

Zitat: Schweizer Tagesanzeiger vom 7. September 2019

Zungenküsse , Kehlenschnurren, Feuchtigkeit und Penisse

You must remember this: A kiss is just a kiss.

Ich erinnere mich an Zeiten, in denen ein einziger Kuss, hübsch von einer kundigen Zunge unterstützt, den Slip ohne weiteres Zutun befeuchten konnte. Das musste wohl so sein, und es war dann auch der Punkt, mal die wichtigste Frage zu stellen: „Zu mir oder zu dir?“ oder, wenn du mutig warst: „Komm mit, oder hast du noch was Besseres vor?

Mit dem Küssen scheint das irgendwie anders geworden zu sein: Offenbar durchwühlt der Jüngling nun die Mundhöhle seiner Dame, stellt fest, dass sich sein Penis nicht versteift, und lässt die Sache dann auf sich beruhen. Indessen bemerkt die soeben geküsste Dame, dass es in ihrer Kehle „genüsslich schnurrt“ – das hätte sie natürlich auch anders formulieren können, realistischer, wie ich meine. Nun, später wird sie konkreter. In der Umschreibung über „Schokolade“ heißt es dann (Zitat):

Er legt die Tafel weg, nachdem er ein Rippchen davon gegessen hat, diszipliniert, vernünftig und mit aller Seelenruhe. Könnte mir nicht passieren. Ich will immer alles, die ganze Tafel. Und das auch gern sofort.

Oh, oh … was sollen wir denn davon halten? Frauen wollen unbedingt, und Männer verweigern sich?

Na ja, denkt mal drüber nach. Wenn’s ein neuer Trend sein sollte, dann gute Nacht, schöne Großmutter …

Der erfolgreiche verbale Flirt

Verbal flirten heißt im Grunde, ein absolut belangloses Gespräch anzufangen, um es dann nach und nach auf eine sinnliche Ebene zu verlagern. Wenn der Punkt gekommen ist, an dem die Sache wirklich heiß wird, schlägst du dem anderen vor, mitzukommen, um bei ihm oder bei ihr oder bei dir oder sonst wo noch etwas zu trinken. Wenn der oder die andere Lust hat, merkst du das schnell, und wenn er/sie mitkommt, läuft auch meistens etwas.

Brauchst du dazu „Skills“ oder besondere Fähigkeiten? Ich bezweifle es.

In der Wohnung zeigt sich, was er/sie dir wirklich bieten kann

Wenn du mit ihm oder ihr nach Hause kommst, wirst du schnell wissen, ob er oder sie dir mehr Lust schenken wird, als du erwartet hast. Oder vielleicht ein anderes Vergnügen, das du nicht erwartet hast. Oder manchmal eben auch gar nichts.

Mancher Mann und manche Frau führt niemals auf den Lippen, was er/sie gerne mit dir tun würde. Er oder sie wartet einfach darauf, dass du etwas vorschlägst, wozu er oder sie dann „na endlich“ oder „nein danke“ sagen kann.

Nein ist bitter, aber nicht zu vermeiden. Sei lieb und ruf ihm oder ihr noch ein Taxi.