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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Die Woche: Liebe mit Hand und Fuß, rote Fahnen und mehr

Männer und Frauen sind gleich. Sind sie natürlich nicht, aber vor dem Gesetz schon. Und vor des Volkes Urteil sind sie es auch nicht. Mir ist schleierhaft, warum wir alle (also nicht allein die Männer) Frauen irgendwelche Fehler „verzeihen“ sollen. Wir alle machen Fehler, und manche mögen unverzeihlich sein. Aber Frauen contra Männer? Gibt es bald im Fernsehen eine „Verzeihshow?“

Na gut, so wichtig war das nicht. War ja auch Montag, da gibt es nie viel zu berichten.

Haare, Hände, Füße und Fetische

Die Frage „rasieren oder nicht“ ist immer eine Kolumne wert. Diesmal ging es nicht um das Schamhaar als solches, sondern ob es den Lover eher stört oder eher begeistert. Und falls es ihn begeistern sollte, ob er dann ein Fetischist ist.

Ich hoffe ja inständig, dass Distanzprobleme in Zukunft eine geringere Rolle spielen. Aber die Befriedigung eines Mannes mit den nackten oder bestrumpften Füßen erlaubte immerhin eine große Distanz zwischen Maske und Maske. Ob das alles Hand und Fuß hat? Hände können auch sehr sinnlich sein, oder etwa nicht?

Die roten Fahnen beim Date - ist das ein Thema?

Der Ernst des Lebens kehrt ebenfalls zurück: Rot, Grün oder Gelb? Nein, ich meine nicht die Politik. Eine Partneragentur sah sich veranlasste, etwas über „Rote Fahnen“ bei Dates zu veröffentlichen. Mich amüsiert diese Betrachtung, denn die „echt tiefdunkelroten“ Fahnen sind selten. Gelbe und Grüne hingegen kommen recht häufig vor. Was passiert, wenn du diese nicht erkennst?

Kondome sowieso ...

Alle Jahre wieder … nein, nicht das Fräulein mit den Goldlocken. Sondern die „Saison“ des leichtfertigen Vögelns. Und jedes Jahr gibt’s dazu eine Kampagne von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung. Diesmal auch mit deutlichem Bezug auf das „Dating“.

Gefühle eignen sich nicht für dreiste Vereinfacher

Was mich noch zum Freitag bewegte: Ich höre und lese jeden Tag einen unglaublichen Unsinn über „Gefühle“. Und ich will heute nur einen Satz dazu sagen: Gefühle sind nicht einfach zu beschreiben. Wer es versucht, mag „in Ehren“ handeln, doch die meisten Autoren verwenden ein paar plakativ zusammengeschusterte Kernsätze aus dem Bereich der Küchenpsychologie. Nein, Sätze aus dem Repertoire von Erfolgstrainern (oder entsprechende Trainerinnen) sind auch nicht besser. Und auch nicht Tate Eulalias gesammelte Sprüche. Ich gebe euch mal einen Tipp: Du selbst bist verantwortlich für deine Gefühle. Also versuche, liebevoll und sinnreich damit umzugehen. Das ist in jedem Fall ein Gewinn.

In diesem Sinne ein besonders schönes, möglichst sonniges Wochenende.