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Bis vor 30 Jahren: Aktfotografie in der DDR

In der ehemaligen DDR soll es mehr Amateur-Aktfotografen gegeben haben als irgendwo sonst. Man hatte hoch qualifizierte Kameras (Exakta), hervorragende Objektive (Jenaoptik) und Filmmaterial für betont „weiche“ Darstellung (ORWO) und alles, was dazu gehörte: Vergrößerer, Chemie, Fotopapier.

Vor allem aber war die Nacktheit nicht so „tabubesetzt“ wie zur gleichen Zeit „im Westen“. Der Staat ließ den Menschen einige Schlupflöcher, um sich wenigstens frei zu fühlen. Und eines davon mündete in die FKK-Manie, die wiederum dafür sorgte, dass es nicht sonderlich peinlich war, sich „nackt fotografieren zu lassen“.

Was der Westen und der Osten gemeinsam hatten: Die „offiziellen“ Amateure legte Wert auf „ästhetische“ oder gar „künstlerische“ Aktfotografie. Und das Zweite: Das bevorzugte Objekt war die junge, ästhetisch schöne, schlanke Frau.

Hinweis: Der Bildautor oder Sammler des Bildes ist unbekannt