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Liebe Woche: die Bulten, die Huren, die mentalen Erpresserinnen

Eigentlich war’s je viele zu wenig, was diese Woche in der Liebeszeitung stand, aber Leute – es ist Sommer, und manchmal braucht jeder ein Päuschen, nicht wahr?

Die Feministinnen und ihre Helfershelfer in den Redaktionen (und sogar in der Chefetage) deutscher Zeitungen fahren zurzeit eine Kampagne gegen „Amnesty International“, die wie in dieser Weise einmalig tendenziös sein dürfte. Der Grund ist banal: Amnesty International forderte nichts anderes als Straffreiheit für Huren. Welcher Klientel sind diese Redakteuren eigentlich verpflichtet? Wie und warum fühlen sie sich betroffen? Weil sie die besseren Gutmenschen sind, die höheren moralischen Ansprüche haben? Findet da ein Wettbewerb um ein neues Gutmenschentum statt? Oder schreibt man im Sinne der eignen bürgerlichen Abonnentinnen, die Huren bekanntlich hassen?

Mit den „Bulten“ (1) auf die man alles schmeißt, was irgendwie so aussieht, als gehöre es dorthin, ist es so eine Sache. Männer können nicht für „alle Männer“ sprechen, und „Frauen“ nicht für alle Frauen. Und dennoch tun sie oft so, als könnten sie es. Die Vereinnahmung aller Frauen durch ausgewiesene Feministinnen ist an sich schon schlimm genug – muss die deutsche Presse da wirklich noch Öl ins Feuer gießen?

Merkwürdigerweise sollen wir ja alle „Bulten“ bilden, und uns dann noch ein Zeichen auf die Stirn malen, damit jeder weiß: Der gehört in diese Schachtel. Wer meint, dass dies gut ist, tut mir leid – aber nicht von Herzen, sondern vom Verstand her. Mag sich jeder als homosexuell, bisexuell oder heterosexuell bezeichnen, der will: Aber welcher vernünftige Mensch will sich eigentlich ernsthaft „über seine sexuelle Ausrichtung“ definieren?

Nein, nein: Diese „Bulten“ sind ein Ärgernis. Und die aufgepappten Etiketten sind einfach lächerlich. Wir sollten so schnell wie möglich wieder davon abrücken.

Bliebe da noch ein Thema: psychische Gewalt, die von Frauen ausgeht. Oder, wie manche Frauen es verniedlichend ausdrücken: Druck auf den Mann ausüben. Damit er sein Verhalten ändert, oder damit er sie heiratet.

Ich sag mal, was es ist: Erpressung. Und wer einen anderen Menschen psychisch erpresst, der liebt ihn nicht. Also bleibt eigentlich nur eins: Sich von der Frau zu trennen, die ihre Ziele mit Erpressung erreichen will. Und das meine ich wirklich ernst.

Was noch so in der Liebeszeitung stand? Sommerthemen, Damen und Herren - auch solche, bei der sich feine Damen pikiert das Näschen rümpfen. Zum Beispiel einen Artikel über die Fantasien bei der Masturbation.

(1) Bulten – norddeutsch für Haufen oder Ansammlungen