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Warum spielt man/frau eigentlich … Fesselspiele?

Fesselung - die Vorbereitung als lustvolle Erfahrung
Dieser Artikel wird eine Reihe einleiten, in denen wir völlig vorurteilsfrei fragen wollen: "Warum machen die das eigentlich?" - und es wird von Ihrem Feedback anhängig sein, wie intensiv wir uns darum bemühen.

Fesselspiele reichen oft bis in die Kindheit zurück, und sie sind, ähnlich wie das „Augen fest verbinden“ beliebte Spielereien, die die Sinne schärfen und psychische Erregung auslösen. Wer sich fesseln lässt, ist ohne Frage von einem anderen Menschen abhängig – und er fühlt sich nicht nur abhängig, wie dies bei kindlichen Rollenspielen („Mutter und Kind“) oder „Schule spielen“ der Fall ist.

Innere Fesseln und äußere Fesseln

Doch innere Fesseln und äußere Fesseln durchdringen einander oftmals. Wird jemand aufgefordert, etwas keinesfalls zu tun, so legt man ihm eine „innere Fessel“ an, auch dann, wenn er äußerlich durchaus dazu in der Lage wäre. Ähnliche Phänomene einstehen beim harmlosen Versteck-Spiel oder beim weniger Harmlosen, wie „in der Ecke stehen“, das früher oft angewendete wurde, um junge Menschen zu strafen. Gewisse Fesseln legen sich auch Menschen an, die „stocksteife“ oder anderweitig einschneiende oder bewegungshindernde Kleidung tragen.

Unser täglich Fessel - unbequemen Kleidung und lästige Pflichten

Es ist also keinesfalls so ungewöhnlich, sich auch äußerlich fesseln anzulegen und sich sogar damit in der Öffentlichkeit zu bewegen:

Fräcke, enge und unbequeme Schuhe und Krawatten für Männer, Korsetts, enge (lange) Röcke und High Heels für Frauen, dazu gegebenenfalls Korsetts und andere formende, aber eben auch einschränkende Unterwäsche.

Innerlich gefesselt fühlen sich viele Menschen an ihre Pflichten und Aufgaben, Arbeitsplätze und Lebensbedingungen – auch dabei fühlen sich viele Mitmenschen, unter ihnen sogar Manager, „gefesselt“ ohne dass es ein „Entkommen“ gibt – glauben sie jedenfalls.

Fessel als sinnliche Erfahrung

Fesselspiele sind also völlig normal. Die Menschen, die daraus „Fetische“ oder Erwachsenen-Rollenspiele machen, übertreiben bestenfalls etwas.

Das merkwürdige Gefühl beim „gefesselt sein“ besteht vor allem darin, nicht mehr frei entscheiden zu können, wohin man sich bewegt, wie schnell man sich bewegt oder ob man beim Bewegen (falls dies möglich ist) eine „gute Figur“ macht.

Darüber hinaus ist das Fesselspiel unter Erwachsenen auch ein Spiel damit, sich „verfügbar“ zu halten oder demütig zu ertragen, was einem angetan wird. Es dient dann häufig dazu, innere Hürden zu überwinden. Der passive Partner behauptet dann hinterher, „er wäre niemals auf die Idee gekommen, sich auf „so etwas“ einzulassen, wenn …“ ja, wenn es kein Spiel gewesen wäre.

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Wie so viele Liebes- und Verführspiele sind Fesselungen sehr intensive Spiele mit der Überwindung des inneren Widerstands. Der passive Partner soll, kann oder darf sich in die Rolle des Hilflosen fügen, was sonst im Erwachsenenleben äußert verpönt ist.

Heutzutage ist die „Einstiegsdroge“ die Plüschhandschelle, obgleich sie sich ausgesprochen schlecht trägt. Sie ist überall preiswert zu haben, lässt sich leicht wieder öffnen, benötigt zumeist keinen Schlüssel und ist daher ausgesprochen harmlos. Vor „echten“ Fesselungen mit Stricken, Strümpfen und Krawatten oder Kunstoff-Bindern muss dringend abgeraten werden. Interessanter als jede Plüschhandschelle ist eine gepolsterte Leder-Handschelle, die länger getragen werden kann.

Spielregeln müssen offengelegt werden

Was mit dem oder der Gefesselten geschehen soll, bestimmt diese(r) weitgehend selbst. Die Möglichkeiten und Grenzen werden jedoch zuvor besprochen, und die Fesseln sollten sich in jedem Fall innerhalb von Sekunden lösen lassen, falls ein Notfall eintritt.

Die Gefühle der passiven Spieler sind zumeist gewollt zwiespältig und sie schwanken meist zwischen Furcht und Lust, gleich, ob bekleidet oder unbekleidet gespielt wird und unabhängig davon, ob Sex zugelassen wird oder nicht.

Aktive Spieler müssen Freude daran haben, den Körper eines andere in verschiedener Weise zu „behandeln“ und/oder glaubhaft die Rolle eines Menschen zu spielen, der Macht über einen anderen ausüben will und kann. Diese Rolle ist ungleich schwerer zu spielen als die passive Rolle – was übrigens für alle Rollenspielen sinnlicher oder sexueller Art gilt.

Was meinen Sie? Stimmt das? Oder was lieben Sie selbst an Fesselspielen?

Sollen Frauen Sex wollen?

Perlen oder Eheglück gegen Sex? Die Entscheidungen der 1950er Jahre
Frauen wollen eigentlich keinen Sex. Sie schenkenden Männern Sex, weil sie Gegenleistung erwarten. Den Traualtar, eine unlimitierte Kreditkarte, ein Eigenheim, ein Auto, Schmuck oder Bargeld.

Das war die Auffassung von Frauen über Frauen bis weit in die 1950er Jahre hinein. Sex gegen Eheversprechen für die einen, Sex gegen finanzielle Unterstützung für die anderen.

Ja, sollen Frauen denn überhaupt Sex wollen? Die Diskussion darüber ist noch lange nicht beendet. Eine Frau, die Sex mag oder gar eine ausgesprochene Lust auf Sex hat, kann immer noch leicht als „nymphoman“ oder „sexsüchtig“ abgestempelt werden, was in beiden Fällen bedeutet: Unnatürlich oder psychisch gefährdet.

Dabei sind dies Frauen eher durch üble Nachrede gefährdet: Diejenigen, die sich offensiv kleiden und von sich aus Offerten machen, bekommen das Etikett „Schlampe“. Sollte sich eine Frau auf einer Party mit zwei Männern nacheinander vergnügen oder auch nur in zwei aufeinanderfolgenden Wochen mit unterschiedlichen Partnern ins Bett hüpfen, ist sie eine Nutte. Und falls sie ab und an Lust auf eine Frau im Bett hat, ist sie eine Lesbe. Weicht sie noch weiter von der Norm ab, ist sowieso „pervers“.

Und die Männer? Sie haben Lust, sie wollen Lust, und sie bekommen (manchmal) was sie wollen. Männer haben Bedürfnisse, und sie erfüllen sich ihre Bedürfnisse, notfalls im Bordell.

Sobald von Frauen die Rede ist, müssen sich alle (Frauen wie Männer) zurückhalten. Eine Frau, die sich als „übersext und untervögelt“ bezeichnet, riskiert öffentliche Verachtung. Notgeilheit gilt als fehlende Beherrschung der eigenen Triebe, und alle Bedürfnisse werden vorsichtshalber öffentlich in „Wünsche“ verwandelt. OK – Frauen wird der Orgiasmus zugestanden. Aber er darf keine Priorität haben. Sonst dreht sich das Karussell mit enormer Geschwindigkeit: „Geile Schlampe, unersättliche Nutte.“ Nein, dieser Giftschleim quillt nicht nur aus Männermündern. „Anständige“ Frauen setzen sich gerne von „Schlampen“ und „Nutten“ ab, damit sie selbst ihre Fassade wahren können.

Es scheint, als sollten Frauen besser keinen Sex wollen, um ihren Ruf zu wahren. Auch heute noch.

Huren und die deutsche Regierung

Eine Hure ist eine Hure, ist eine Hure - in den 1920ern wie in den 1950ern - und bis heute?


Die deutsche Regierung und ihre neuen Prostitutionsgesetze – das ist ein Treppenwitz. Erinnern wir uns an die 1960er Jahre, so gab es zwei Arten von Huren: Registrierte und nicht registrierte. Registrierte lebten schlecht, weil sie sich nicht mehr herausreden konnten: Sie waren ja „von Amts wegen“ Nutten. Nicht registrierte lebten noch schlechter, weil sie sich vor den Behörden verstecken mussten.

Erinnern wir uns kurz an die dritte Gruppe? Sie hatten feste, aber dennoch häufig wechselnde Freunde, und taten alles, damit sie nicht als Personen mit häufig wechselndem Geschlechtsverkehr identifiziert wurden. Sie waren Sekretärinnen, Krankenschwestern und Friseurinnen, die sich auf diese Weise ein (meist erhebliches) Zubrot verdienten.

Der Bockschein kommt bald wieder

Und heute? Die Frauenverbände und Edelmenschen-Organisationen sind glücklich darüber, dass eine Hure nun wieder eine Hure werden soll. Der „Bockschein“ ist zurück – welche ein Fortschritt! Erfasst, abgestempelt, und wie eine Verbrecherin in einer Sonderdatenbank erfasst. Alles zum Besten der Huren, versteht sich. Ach, wie schön ist es doch, wenn man edel, hilfreich und gut ist wie unsere Regierungsmitglieder mit Moralkorsetts.

Quelle: Tagesspiegel.

Schicke nackte Männer – oh, ja!

Schicke nackte Männer gefällig?
Es kommt selten vor, dass Frauen schicke nackte Männer mit tollen Körpern sammeln – aber jemand, der das wirklich ständig tut und dabei immer wieder schicke Kerle findet, ist die Bloggerin, die hinter „sexualdestinies“ steht. Ich schätze mal, ihr solltet ihren Blog besser nicht am Arbeitsplatz öffnen – aber abends hast du sicher auch noch Lust auf smarte Kerle, oder?

Bild: © 2016 by sexualdestinies.

Mehr Bilder auf Tumblr, wo es zurzeit die aufregendsten Blogs gibt.

Die richtige Schlampe und deine innere Schlampe

In den 50er Jahren gab es keine "inneren" Schlampen - aber heute?
Wenn du ein Date hast, dann sagt dir dein Verstand: Such dir etwas für ein paar Monate, vielleicht für immer. Doch die Schlampe in dir sagt: Pffft … wie langweilig. Das ganze Getue, und nach ein paar Wochen siehst du zusammen mit ihm fern und langweilst dich dabei. Na ja, ich will euch mal aufschreiben, was eine „richtige Schlampe“ dazu schreibt (1):

Ich geh' dann in eine Bar und such‘ mir den ersten Mann fürs neue Jahr. Es kann der Erste sein, der versucht, mich abzuschleppen oder der am gefährlichsten aussehenden Mann, den ich kriegen kann. Wenn ich die Wahl habe, nehme ich jederzeit den härtesten Typen. Ich will keinen Gentleman. Ich will einen Mann, der mich mitnimmt und vögelt.


Klar, so würde sich nur eine richtig harte „Schlampe“ ausdrücken. Aber was sagt die kleine Schlampe, die in dir steckt?

Ich habe noch drei Aussagen (2) dazu.

Einmal eine Lehrerin, so gegen 29:

Wenn ich mit jemandem ein Date habe, ist doch ganz selbstverständlich, dass ich an Sex denke. Schließlich ist Sex ja was, was zum Leben gehört. Müsste nicht immer sofort sein, klar – aber die Männer wollen es doch gerne, und wenn ich es auch will, also was spricht dagegen?


Sekretärin, gegen 35:

Auf keinen Fall will ich einen Kerl, der zögert. Aber wenn er nicht fragt, wo wir noch hingehen, dann frage ich ihn. Und wenn er dann immer noch herumeiert, schieß ich ihn in den Wind.


Friseurin, ungefähr 25:

Wenn ich mit einem Typen ausgehe, dann ist klar, dass sich auch Sex will, sonst würde ich doch gar nicht erst mit ihm ausgehen. Für mich gehört das einfach dazu: Kerle wollen immer Sex, und wenn ich mit ihnen ausgehe, dann kriegen sie auch Sex.


Und was sagt deine „innere Schlampe“?

(1) Kürzlich veröffentlichtes Bekenntnis einer Schlampe, USA, NSFW, deshalb kein Link.
(2) Aus Original-Aussagen von Frauen, die häufig Dates haben.