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Die Erotik-Messe Venus vergrößert ihren „Kinky-Bereich“

Miss Peel in Fotopose
Steht ihr auf Lack, Leder und Latex? Oder wünscht ihr euch, einmal von einer Lady dominiert zu werden, die sich in solche Stoffe einhüllt, und wollt euch informieren, wie’s sich anfühlt? Oder sollen es „nur“ Fesselspiele, aufregende Verkleidungen oder Rollenspiele sein?

Dann habe ich eine gute Nachricht für euch: Die Erotikmesse VENUS, die in diesem Jahr über zwei Etagen ein außergewöhnliches Shoppingparadies zum Thema präsentiert, zeigt alles, was das frivole Herz begehrt. Und dazu gibt es ein aufregendes Showprogramm, und ihr bekommt nationale sowie internationale Stars der BDSM- und Fetisch-Szene zu sehen. Neu ist auch die als „Kinky Botschafterin“ bezeichnete Domina Miss Peel.

Fesselnde Shows und strenge Moderatorinnen unterm Funkturm

Erstmalig präsentieren sich auf der VENUS im „Kinky Bereich“ die CamLadys, Fetischmodels und Darstellerinnen aus der BDSM-Szene. Dabei bekommen Besucher die Gelegenheit auf ein Erinnerungsfoto, Autogramme oder ein kurzes Gespräch mit ihren Idolen. Für die „strenge Moderation“ der stattfindenden Shows sorgen Lady Sue aka Crazy Sue und Nikita Troy.

Wer lustvolles Neuland erkunden möchte auch nur die Neugierde befriedigen will, sollte sich ansehen, was in der „Kinky Area“ geboten wird. Doch es muss natürlich nicht der Bereich von BDSM, Fetisch oder Bondage sein, der interessiert. Denn die VENUS ist immer gut für spannende Shows, unzählige Einkaufsmöglichkeiten und viele neue Trends und Toys aus der Welt der Erotik.

VENUS Tickets bekommst du unter Tickets hier.

Dieser Artikel wurde nicht gesponsert - er beruht aber auf einer Pressemitteilung des Veranstalters. Foto © 2017 beim Veranstalter.

Dürfen Huren bewertet werden?

Frauen sind keine Waren – und da Huren Frauen sind, sollten sie nicht wie Waren bewertet werden. Die Frage wäre natürlich, ob man sie – da sie erotische Dienstleistungen verrichten – anhand ihres Könnens bewerten darf.

Der Berliner Kurier beschäftigt sich mit der Frage ausführlich. Für Felicitas Schirow, die sich gegen die Diskriminierung der Huren einsetzt, sind „Bewertungsseiten“ für die Frauen ein Ärgernis. Sie sagte dem Kurier:

Ich will nicht, dass es solche Seiten gibt. Die Männer würden sich nie trauen, das im wirklichen Leben zu sagen. Online sind sie mutig.


Nur den Körper beurteilen? Nein, danke ...
Was aber, wenn nur die Leistung oder das Verhalten bewertet wird, ähnlich wie bei Ärzten? Oder wenn die Betreiber für ein bisschen Disziplin auf ihren Seiten sorgen würden? Wäre das ebenso diskriminierend?

Ich habe in einem andren (deutlich seriöseren) Fall erlebt, dass jeder, der einen Beruf ausübe, auch negative Kritik ertragen müsse und man kein Recht habe, solche Beiträge löschen zu lassen. Die freie Meinungsäußerung, die gerade wir Journalisten ja immer im Munde führen, verschont uns also nicht – warum sollte sie also Huren verschonen?

Ich muss ergänzen, dass ich die Freier ebenso verabscheue wie alle anderen, die auf übelste Weise Schmähkritiken veröffentlichen und sich dabei auch noch toll finden und selbst als edel und gut herausstellen. Aber das ist meine höchst private Meinung.