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Warum die Tante den Neffen verführt

Sie fragen sich, warum die Tante in der erotischen Literatur den Neffen verführt ? oder ob es wirklich zutrifft, dass gerade zwischen Tanten und jungen Männern, die meist weitläufig mit ihnen verwandt sind, erotische Beziehungen entstehen? Wir glauben, dass dieser Artikel sowohl Autorinnen wie auch Betroffene interessiert.

Eine Tante, so erfahren wir aus den meisten Quellen, sei eine Blutsverwandte, wobei sie entweder die Schwester der Mutter oder des Vaters sein kann. Das lockt natürlich diejenigen, die in der Beziehung von Neffen und Tanten vor allem den Inzest wittern, und sich dann noch über den Altersunterschied zu empören. Nun sind aber zahllose Tanten weder wesentlich älter noch nahe Blutsverwandte, und überhaupt – Tanten sind alle Frauen, die weitläufig zur Verwandtschaft gehören, die man aber im Grunde nicht so recht zuordnen kann. Von Stieftanten über Großcousinen (1) bis zu Nenntanten reicht das Spektrum. Und vergessen wir nicht, dass dazu auch die Damen gehören, die in irgendeiner Weise einen Erziehungsauftrag wahrgenommen haben.

Die Tante im Wandel der Zeit

Für den Knaben ist die Tante in jedem Fall interessant, wenn sie sexuell erfahren, in mittleren Jahren, schön und nach Möglichkeit etwas frivol ist. Einst hatten unverheiratete Tanten rosige, matronenhafte Gesichter, rochen nach Eau de Cologne und schauten bedürftig junge Männer an, ohne sich ihnen jemals zu nähern. Schon eher nahbar waren geschiedene oder verwitwete Tanten, die schon einmal von den Früchten der Lust gekostet hatten und nicht einsahen, warum sie nun Spinnweben ansetzen sollten.

Nähe erzeugt Neuiegierde

Der zufällige Blick auf die schöne Brust
Die Tante war also im Idealfall noch jugendlich und ledig, oder etwas älter und verwitwet oder geschieden, und sie lebte im Idealfall fernab der großen Stadt in einem Landhaus. Dann gab es einen Grund, den Knaben dort für die Dauer der Ferien hinzuschicken. In dieser Atmosphäre von Sommer, Sinnlichkeit und Gemeinsamkeit auf kleinstem Raum können sich dann die Lüste entfalten. Der junge Mann bemerkt, wie sich eine Dame an- und auszieht, mag vielleicht einen Blick in ihren Kleiderschrank oder in den Schmutzwäschekorb erhaschen, und er wird zu Träumen beginnen. Die Tante ihrerseits wird damit rechnen, dass der junge Mann Gelüste hat, und kann erwägen, wie sie diese nutzen kann.

Augenzwinkernde Hoffnung auf die Verführung?

Nun müssen wir über einen Konflikt reden. Wurde der Knabe zur Tante „geschickt“ in der stillen Hoffnung, dass ihm diese die Gründe und Abgründe Geheimnisse der körperlichen Liebe einweisen würde? Das flüsterte man einander zu jenen Zeiten zu, als von der jungen Frau Keuschheit, vom jungen Mann aber eine gewisse Erfahrung im Umgang mit seinem Penis verlangt wurde. In anderen Fällen muss die Tante eine Art Geheimkomplott mit dem Neffen schmieden, in dem er darauf eingeschworen wird, die kommenden gemeinsamen Geheimnisse zu bewahren und keinem anderen Menschen davon zu erzählen, vor allem aber der Mutter nicht.

Süße Geheimnisse teilen

Geheimnisse mit einer schönen, voll erblühten und selbstbewussten Frau zu teilen, ist für einen jungen Mann bereits eine Aufgabe besonderer Art, die auch ohne sexuelle oder flagellantische Aspekte den Reiz des Sinnlichen hat. Kommt nun noch eine Komponente hinzu, die den jungen Mann von sich aus daran hindern wird, seine Erlebnisse bei der Tante auszuplaudern, so hat sie ihr Ziel erreicht. Es muss etwa sein, dessen sich der junge Mann schämt. Eine kleine anale Behandlung ist dabei ebenso beliebt wie die Verführung dazu, der Tante zuliebe Frauenkleider zu tragen.

Die Gründe für Empörung und Entrüstung - und warum Tanten ausgenommen werden

An dieser Stelle stellt selbst der unerfahrenste und naivste Leser fest: Ei, ei … das ist eine heikle Aufgabe. Und nun überlegen wir mal: Würde die Tante die Nichte verführen, oder würde es gar einen Onkel geben – das Feuer der Entrüstung wurde hoch bis zum Dach schlagen.

Die dominante Tante - auch ein beliebtes Thema
Aber eben nicht bei der Tante und dem Neffen. Sie kann getrost davon ausgehen, dass der volljährige Neffe die gebotene Gelegenheit ergreifen wird und sich als ebenso gelehrig wie schweigsam erweisen wird. Je intensiver die Tante seine Initialisierung als Liebhaber betreiben wird, umso mehr wird er ihr verfallen, und je mehr er ihr verfällt, umso mehr kann sie ihn ihn um den Finger wickeln. Und ihn auf Seitenwege führen, die er unter „gewöhnlichen Umständen“ wohl nicht von einer Freundin lernen würde. Neben Cunnilingus, einer bewährten und sicheren Methode, jeden Mann auf Abwege zu führen, kann sie ihren Lustschüler in die Geheimnisse der Erziehung und der Fesselung einführen und ihn damit nahezu beliebig unterwerfen. Vor allem das süße Gift sexueller Belohnungen für braves Verhalten wirkt sehr intensiv und nachhaltig, und es stärkt den geschlossenen Bund der Verschwiegenheit.

Das Internet ist voll von Geschichten über junge Männer, die von älteren Frauen, seien sie MILFs oder Cougars, verführt werden. Und ein sehr großer Teil davon besteht eben aus Tanten aller Art. Mit Inzest hat all dies – trotz anderslautender Einteilung in vielen Foren – nichts zu tun.

Wie oft die Verführung durch eine weitläufige weibliche Verwandte – sei es durch eine Tante oder eine eine Cousine – tatsächlich stattfindet, ist kaum zu überprüfen. Die erotische Literatur allerdings bevorzugt Tanten, die in jeder Hinsicht erfahrener sind und gelegentlich auch über Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, die dem jungen Mann die Augen weiter öffnen, als sein Appetit gehen mag.

Lesen Sie demnächst: Faktensuche … warum uns Verwandte als Liebespartner interessieren (oder auch nicht).

(1) Die es eigentlich nicht gibt, sie gelten als Cousinen zweiten Grades – das Verwandtschaftsverhältnis definiert sich über die Großeltern. Ganz allgemein sagte man für verworrene oder unerkannte Verwandtschaftsverhältnisse auch „eine entfernte weibliche Verwandte“.
Bild oben: Symbolisches Foto. Bild unten: Amateurzeichnung, 1950er Jahre?