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Pobacken raus, Hüfte bewegen und Rücken nach innen krümmen

Bei einer Stripperin wirkt es immer - aber wie machst du das beim Date?
Also, die Wissenschaft hat festgestellt, dass ein gekrümmter Rücken sexuellen Explosivstoff enthält. Weil ich zufälligerweise eine Stripperin kenne, weiß ich, dass dies für die „Branche“ nix Besonderes ist. Und wenn du selbst schon mal gestrippt hast, dann weißt du auch: Die Augen der Männer liegen auf der Hüfte und sie sind gierig darauf, zu sehen, wie du sie bewegst. Und wenn du dazu noch den Rücken durchbiegst, ist alles klar … dann hängt den Kerlen die Zunge raus.

Na, danke schön, Wissenschaft. Die ELLE hat auch gleich geschrieben:

Eine runde Haltung, bei dem das Becken leicht nach hinten herausgestreckt wird, symbolisiert nämlich … dass eine Frau interessiert ist.


So, und nun hab‘ ich mir gerade mal vorgestellt, wie du das bei einem Date machen willst, denn die Elle empfiehlt ja bei Dates mehr textilfreien Rücken zu zeigen und auszunutzen, was die Forscher herausgefunden haben. Muss ein tolles Bild ergeben ... da hätte ich gerne ein Foto von dir. Natürlich kein Selfie wie hier ...

Wie es eine Stripperin am Stuhl macht, zeigt das Bild. Auf der Bühne geht’s ja, und vielleicht auch noch, wenn du einen Privatstrip für deinen Freund gibst, damit er geil wie Nachbars Lumpi wird.

Aber beim Date? Ach nö. Außerdem ist’s ja Herbst. Da zieht’s doch immer furchtbar im Nacken, wenn du rückfrei trägst.
Foto:Liebesverlag Archiv.

Fragen über Lust und süße Abweichungen

Was ist gut, was schlecht? Was schadet jetzt oder auf Dauer? Was begeistert, und warum? Was macht sinnlich, was süchtig? Darf ich das, kann ich es mir zumuten? Fordert mich etwas heraus, macht es mich neugierig? Und was, um Himmels willen, werden die Leute dazu sagen, wenn …

Wir haben nicht allzu viel veröffentlicht in letzter Zeit, Aber nein, wir sind nicht fortgegangen. Und wir fragen uns gerade, was ihr denn eigentlich wirklich lesen wollt.

Im Moment schauen wir uns gerade Produkte an: Liebesspielzeuge, sexy Fummel, Sachen, die richtig „Aua“ machen und so … und dann denken wir: ja, ihr da draußen, was habt ihr gerade auf der Zunge? Schokolade oder Sperma? Und wenn es Sperma sein sollte, hattet ihr wirklich Lust darauf? Und wenn … und wie … und was …

Wir hören erst mal, was ihr so denkt. Blogger(innen), Fragesteller(innen), Benutzer(innen) von Foren. Und dann sagen wir, was wir so denken. Und greifen damit ein paar heiße Eisen auf. Versprochen. Aber gerade jetzt – da brauchen wie mal Ruhe zum Nachdenken. Aber wir sammeln weiter Themen über Lust und Leidenschaft – brave und frivole.

Übrigens ist unser Service „Wortwechsler“ gerade völlig ausgelastet, und unsere kleine Textwerkstatt arbeitet auch am Limit. Habt ihr Aufträge für uns? Dann sagt es jetzt, denn ab Dezember haben wie vielleicht wieder Kapazität.

Ist es gut, dem akdemischen Edel-Frauenbild zu folgen?

Wenn ich mir das offiziell erwünschte Frauenbild ansehe, was an bestimmen Fakultäten unserer Universitäten entsteht, dann befällt mich Eiseskälte. Demnach müssten alle Frauen nahezu geschlechtslos sein, wegen des Sexismus, der sonst entstehen könnte.

Der Sexismus, so dröhnen täglich die Kanonen der Gender-Eiferer, geht zwar von Männern aus, aber das ist ja gerade das Dilemma. Männer denken immer noch, was sie wollen – wie schrecklich, und alle Macht des gleichgeschalteten Denkens, mag es von Gewerkschaftlerinnen, Sozialistinnen oder Kommunistinnen ausgeht, konnten daran nichts ändern. Dabei werden Frauen in Wahrheit abgewertet, denn wo es nur noch um Ausbildung, Abschlüsse, ein wenig Berufserfahrung und vielleicht noch um ein wenig Können geht, ist auch für Frauen die individuelle Freiheit in Gefahr. Man könnte den Eindruck bekommen, akademisch gebildete Frauen seien kaum mehr sind als die Humanressourcen der Wissenschaft – und manchmal auch der Wirtschaft.

Realitätsferne bei den Pseudo-Eliten

Das ist wenig, nicht wahr? Aber so stellen sich dass die Elfenbeintürmlerinnen dort in der realitätsfernen Forschung eben vor. Frauen sollen nicht nach Schönheit, Ausstrahlung oder Attraktivität beurteilt werden, sondern nach Studienabschlüssen und vielleicht auch ein bisschen nach Erfahrung und Können. Übrigens: Wehe, Sie sind Frau und haben keinen akademischen Abschluss, wenn die Stelle „eigentlich“ von einer Akademikerin besetzt werden sollte – auch wenn’s gar nicht nötig wäre. Dann blöken die Neidschafe.

Liebe Frauen aus den Pseudo-Eliten: Wenn wir von Einigkeit und Recht und Freiheit reden, oder auch von Freiheit, Gleichheit und Solidarität, dann sollen wir – endlich – einmal akzeptieren, dass sich jeder Mensch so entwickeln darf, wie er es sich vorstellt. Er muss keinem Frauen- oder Männerbild entsprechen, und keine erfolgreiche Karriere in der Wirtschaft muss zwangsläufig auf einem Studienabschluss basieren.

Die Verfassung und die Menschenrechte garantieren das Streben nach Erfolg

Wir alle sind frei und gleich geboren, und wir dürfen nach Glück und Erfolg streben, gleich, wie wir dieses Ziel erreichen. Und wenn wir es erreichen, dann wollen wir keine Neidhammel und Neidschafe, die neben uns blöken.

Was noch nicht ganz angenommen ist bei den Pseudo- und Neo-Eliten: Jeder hat das Recht, sich Lücken zu suchen, nicht konform mit der Masse zu gehen. Und jeder kann das „übliche“ System umgehen, überspringen einfach ignorieren oder umreißen, wenn er es schafft. Und ja sicher: Manchmal gibt es eine unverdiente Gunst, und manchmal erschläft oder erschleicht Frau oder Mann sich eine Gunst. Was möglich ist, wird eben auch gemacht. Am Ende steht der Erfolg. Basta. Es sind nicht die Schlechtesten, die auf diese Weise Karrieren gemacht haben, obgleich sie schlecht gemacht werden.

Es bleibt eben dabei: Neidhammel und Neidschafe finden immer einen Grund, anderen etwas zu neiden.

Sie dürfen gerne anderer Meinung sein - dann sagen Sie es doch einfach.

Das süße Leben an der Seite reicher Männer?

Für Sugar Babys kann man ähnliche Aussagen machen wie für andere Damen, die auf Kosten von Männern leben: Einige Frauen (darunter auch Ehefrauen) führen ein Leben, um das sie andere Frauen beneiden – na schön. Der größte Teil allerdings muss sehen, wie er zurechtkommt. Und bevor ich vergesse, dies zu sagen: Das gilt für viele Menschen, die ihren Wohlstand nicht ihres Gehirnes oder ihrer Hände Arbeit verdanken, sondern ihr Aussehen vermarkten.

Wie man den schönen Schein der Welt und den schönen Schein eines Sugar-Babys verzieren kann? Indem man die Stars des Geschäfts herausstellt, und sie und ihre Beziehungen noch glorifiziert. Liest sich dann unter anderem so (Zitat):

Deine Wertschätzung jedes einzelnen Augenblicks, den du dank ihm genießen kannst. Strebe nach mehr als am Strand zu liegen. Ich weiß, dass es nicht das Spannendste ist, Touristenhochburgen zu erkunden, aber zeige ihm, dass andere Kulturen spannend sind. Besonders, wenn du einen Minirock an hast …“


Na, wenn das Glück davon abhängt … meinetwegen. Business Class nach Bali zu fliegen ist natürlich chic. Und ein Leben zu leben, als gäbe es kein Morgen? Nun gut, auch das lassen wir mal stehen. In Abhängigkeit von einem Mann (oder einer Frau) zu leben, ist nie erstrebenswert. Und eines Tages taucht eine andere Frau auf, die noch faszinierender ist als du – und ob du dann mit deinem reichen Kerl verheiratet bist oder nicht – dann fällst du hinten runter. Oder du musst dir einen neuen reichen Mann suchen – viel Glück beim älter werden!

Die Unterschiede – BDSM, Fetische und Abweichungen

Ehe eine Liebkosung als ein Fetisch: die Liebe zum nackten Fuß
Um mitzureden, braucht man mehr als diese kurze Information. Aber sie kann helfen, wenigsten zu wissen, wovon die Rede ist. Denn was dem Sexualwissenschaftler, dem Autor und einigen Therapeuten klar ist, muss noch lange nicht für alle klar sein. Und damit es nicht zu ausführlich wird, machen wir’s einfach kurz:

Abweichungen (Kink)

Abweichungen können alle Praktiken sein, bei denen das „Ding nicht ins Ding“ kommt, im Englischen heute oft als „PiV“ abgekürzt und auch als „Blümchensex“ wohlbekannt. Die Abweichungen können legal oder illegal sein, sanft-sinnlich oder schmerzhaft, lustvoll oder krankhaft. Was legal ist, steht im Gesetzbuch, was verpönt ist, wissen die Moralapostel, und ob etwas krankhaft ist, wissen Selbsthilfeorganisationen, Psychotherapeuten und Psychiater – allerdings erst nach ausführlichen Gesprächen. Denn auf diesem Gebiet ist des einen Eule des anderen Nachtigall. Wenn man sich selber nachhaltig schadet oder die Leidenschaft in Sucht umgeschlagen ist, sollte man sich an Fachleute wenden. Das Gleiche gilt, wenn ander esich dadurch bedrängt oder belästigt fühlen.

Fetische

Man unterscheidet Fetische in „echte“ und „sogenannte“. Echte Fetische sind alle Gegenstände, die nicht mehr an der Frau (seltener am Mann) hängen, also beispielsweise „getragene Höschen“, aber durchaus auch Schmuck oder andere Gegenstände, die einst die Haut der Geliebten berührten. Sogenannte Fetische sind Brüste oder Füße (und viele andere Körperteile), die bevorzugt oder verehrt werden. Ob es sich dabei im Lüste oder um Abweichungen (Paraphilie) handelt, und ob diese gefährlich sind oder nicht, ist umstritten. Wie auf allen Gebieten sind suchtartige Auswüchse gefahrvoll.

BDSM

BDSM ist ein Konglomerat von sexuelle und außersexuellen Praktiken, nicht mehr. Nahezu alle bestehen darin, auf Körper und Psyche eines Partners durch Bewegungshemmungen, Entzug von Sinneswahrnehmungen, Schläge oder psychologische Methoden (Unterwerfung, Gehirnwäsche) Einfluss zu nehmen. Zumeist dienen diese Methoden der Luststeigerung - aber auch, um physische oder psychische Sensationen zu erzeugen und Menschen ihre körperlichen und emotionalen Grenzen aufzuzeigen. Aufgrund des unterschiedlichen Charakters solcher Manipulationen ist BDSM nicht dafür geeignet, pauschal betrachtet, gelobt oder verurteilt zu werden. Vielmehr steckt in jeder der genannten Ideen ein Lust- und ein Gefahrenpotenzial. Beliebte Praktiken (von Frauen wie von Männern) sind unter anderem: Erziehungsspiele, Rollenspiele um die Vorherrschaft (insbesondere FemdDom (1)), Rollentausch (insbesondere Pegging), schmerzhafte Schläge und Fesselungen. Solange solche Rollenspiele kontrolliert ablaufen, ist kaum etwas dazu zu sagen. Probleme gibt es, falls Abhängigkeiten daraus entstehen.

(1) Dominieren eines Mannes durch eine Frau.