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Und morgens eine Vagina – getoastet

Das Muster auf dem Toast
Nerve hat festgestellt: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Einen Vagina-Toaster zum Beispiel. Damit Sie gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen: Er toastet nicht etwa die Vagina, sondern „signiert“ das Weißbrot beim Toasten mit einem Zeichen, das einer Vagina ähnelt. Eher ein Geschenk für einen Junggesellen als für die Schwiegermutter, befürchten wir – und das Ding gib es tatsächlich. Guten Appetit!

Das Bild steht möglicherweise unter © 2014 by "Hersteller des Toasters".

Sadistische Frauen, devote Männer, Opfer und der Puff

Sadistisch veranlagte Frauen, devote Männer und der Puff - ein Essay.

Unser heutiges Essay ist eine Provokation, die allerdings überwiegend auf Schilderungen tatsächlicher lebender Menschen oder glaubhafter Romanhelden beruht. Teilweise wurden auch historische Schilderungen aus den 1950-er und 1960er Jahren verwendet). Es scheint aber so zu sein, dass immer mehr junge Männer „von attraktiven Frauen liegen gelassen werden“. Es ist möglich, aber nicht vollständig beweisbar, dass sie die geeigneten Opfer für weibliche Hyänen sind, die diese Jünglinge emotional, sexuell und manchmal finanziell auszuweiden.

Gefangen von von jungen Frauen und "nachgesehen" - typisch für die 1950er Jahre.


Eine der Merkwürdigkeiten zwischen der Handlungsweise von Frau und Mann besteht darin, dass Männer ständig darauf drängen, von Frauen liebevolle, erotische oder sexuelle Zuneigung zu erlangen. Die begehrteren, älteren und erfahreneren Männer machen es sich leicht und geben Frauen die Botschaft: „Wenn du’s nicht tust, tut es eine Andere.“ Eine ander gibt es immer: Ist es nicht eine ständige Partnerin, so ist es eine Affäre, ist es keine Affäre, so ist es ein ONS, und gibt es auch keinen ONS, so kann sich der selbstbewusste Mann jederzeit Lust von einem Callgirl erkaufen. Fragen Sie Männer: Wer aus Lust eine Eskortfrau bestellt, um mit ihr wirklich die Freude an der Illusion zu teilen, die ihm geboten wird, ist selten ein „Verlierertyp“.

Der Verlierer verfällt Frauen leichter - vom Wahn des "Nettseins"

Die verdrückten, wenig begehrten und relativ jungen Männer, kurz: Die Verlierer-Typen haben es deutlich schwerer. Sie sind teilweise schon als Jungen einer Mädchengruppe zum Opfer gefallen, die ihre Schwäche nutzen, um „mal nachzusehen, wie gewöhnliche Jungs unten herum aussehen“. Haben sie dies "aus Nettigkeit" oder unter Gewaltandrohung zugelassen, so sind sie auch später als Opfer begehrt. In jedem Fall haben sie immer und überall eine weibliche Stimme im Kopf, die ihnen sagt: „Du musst nett zu Frauen sein und tun, was sie wollen.“ Und was machen die jungen Männer später? Sie sind nett, fügsam und willig, und folgen Frauen überall hin. Treffen sie auf halbwegs verständnisvolle Frauen, so versuchen diese, zu erklären, warum sie ihnen keine Liebe, keine Lust oder keinen Sex schenken können. Doch manche Frau entdeckt, dass sich diese jungen Männer nicht nur abwehren lassen (was ausgesprochen lästig sein kann), sondern dass sich diese durchaus nutzbringend anwenden lassen. Sei es, um sie als „lebende Dildos“ zu nutzen oder die eigene Herrschsucht an ihnen zu erproben, den heimlichen Sadismus an ihnen auszuleben oder sie finanziell auszubluten.

Niemand weiß, warum eine Frau Sadistin wird - wenn sie es nicht selber weiß

In der Literatur wird gelegentlich gefragt: "Was treibt eine Frau dazu, Sadistin (oder sadistisch) zu sein?“, und nichts selten heißt die Antwort: „Weil sie in der Jugend selbst sadistisch behandelt wurde.“ Doch diese Antworten sind nicht vollständig logisch. Denn wenn eine Frau einem Psychologen in die Hand fällt, dann entweder, weil sie unter ihrem Sadismus oder ihrer kriminellen Neigung leidet oder weil sie Täterin in einem ernstlichen Verbrechen geworden ist. Nun könnet man fragen „Wie viele verkappte Sadistinnen leiden, und wie viele begehen Verbrechen, die angezeigt werden?" Die Antwort ist sehr einfach: ein verschwindend geringer Prozentsatz. Denn die Freude daran, einen Mann in der einen oder anderen Weise zu quälen, zu unterdrückten oder ihn wenigstens temporär in seiner Freiheit zu berauben, ist nicht auf Kriminelle oder Psychopathinnen beschränkt.

Die typische Situation: Weiblicher "Täter" trifft auf männliches "Opfer"

Da wäre also ein Mann, der nach Sex lechzt, einer, dem man sagte, er solle nett zu Frauen sein und ihre Wünsche zu erfüllen. Nehmen wir einmal an, er träfe auf eine Frau, die interessiert daran wäre, wie weit ein typischer Weichling gehen würde, um dieses Ziel zu erreichen. Zu Anfang tut sie das, was Frauen gerne tun: Sie setzt vor den Sex eine Hurde, die es zu überwinden gilt. Überspringt sie der Mann, nimmt sie dies als Beweis dafür, dass er sie wirklich begehrt, und sie gewährt ihm eine Gunst – nicht immer gleich „richtigen“ Sex, aber jedenfalls etwas Lustvolles.

Die intrigante Frau tut zunächst das Gleiche, gewährt aber nichts, sondern erprobt nun, ob der Mann auch die nächste Hürde nehmen würde, wobei die Hürden nach und nach immer höher gesetzt werden. Hürden können Mutproben, aber auch Erniedrigungen sein, oder beides in der Kombination, was besondere effektiv ist. Der Trick dabei ist, so wenig wie möglich an Gunst zu gewähren – immer nur so viel, dass der Mann nicht „abspringt“. Allerdings sind auch Fälle bekannt, in denen es niemals zu einer tatsächlichen Gunstbezeugung kam („Fernerziehung“). Manchmal gehen solche Frauen auch andere Wege, zum Beispiel, die gewünschte Gunst einmal leidenschaftlich und großzügig zu schenken, und erst dann Hürden aufzubauen, wie dies exemplarisch die Wanda in der „Venus im Pelz“ tut.

Warum sich der Mann dennoch weiterhin unterwirft, warum er „bei der Stange“ bleibt und warum die betreffenden Frauen ein Vergnügen daran haben, Macht über Männer auszuüben, ist und bleibt ein Rätsel. Niemand hat die Machtspiele von Frau-Mann-Unterwerfungen jemals genau untersucht, ebenso wenig übrigens wie die Unterwerfungen von Frauen unter Frauen. Lediglich aus der Sicht der wirklichen oder vermeintlichen „Opfer“ dringt öfter etwas an die Öffentlichkeit – vor alle, wenn die Opfer Frauen sind.

Machtspiele unter Liebenden sind nicht dasselbe wie emotionale Ausbeutung

Vorbeugend erwähne ich hier, dass es sich bei den geschilderten Vorgängen nicht um eine liebevolle, spielerische Unterwerfung im Rahmen vom lustvollen Spielen handelt. Die üblichen Einwände der S/D-Anhängerinnen und Anhänger sind mir wohl bekannt. Was ich hier meine und schreibe, ist jene Abhängigkeit, die aus einer gewissen körperlichen und emotionalen Schwäche erwächst. Aber auch aus dem suchartigen Verlangen, endliche Liebe geschenkt zu bekommen.

Liebe geschenkt? Ich meine, die Männer, die all dies betrifft, wissen gar nicht, was „Liebe zu schenken und das Geschenk der Liebe anzunehmen“ wirklich bedeutet. Sie denken (und sind vielleicht so erzogen), dass Liebe durch Wohlverhalten, Anpassung, Opfer oder Demut erkauft werden kann. Gegen diese Opferhaltung ist der „Kauf von Liebe“ im Bordell geradezu eine Befreiung.

Hinweis: Das Bild wurde aus einem Original des Illustrators Hegmann entnommen, der etliche erotische Romane illustrierte. Das Bild wurde im linken Teil verändert, um charakteristischer zu wirken, und nachkoloriert.