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Partnersuche und Chorona - noch treffen Menschen aufeinander

Ein neues Schreckgespenst geht um: es ist nicht mehr eine der „sexuell übertragbaren Krankheiten“, die Partnersuchende fürchten, sondern vor alle das, was in der Presse „das neuartige Chorona-Virus“ heißt und offiziell SARS-CoV-2.

Freilich sehen die Partnersuchenden die Pandemie im Moment noch nicht so dramatisch: von den europäischen Ländern scheint nur Italien von der Dating-Misere betroffen zu sein. Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich gibt es lediglich einen geringen Anteil von Partnersuchenden, die jetzt erst einmal eine Pause einlegen. Das meint jedenfalls OK-Cupid, ein US-amerikanisches Datingportal.

Ob es beim Date inzwischen auch mehr „soziale Distanz“ gibt, ist nicht bekannt. Der „Abstand von zwei Metern“ dürfte jedenfalls kaum eingehalten werden können. Hier die Informationen des Gesundheitsministeriums.

Für alle, die glauben, dass es eine Zeit "nach dem Virus" gibt (ich hoffe, das ist die Mehrheit) kann ich empfehlen, jetzt mit der Suche zu beginnen - und zwar zunächst virtuell.

Das holde Fräulein zum Anklicken

Minnesänger - Lug und Trug als "Romantik" verbrämt
Warum ist Online-Dating so „unromantisch“, ja, sogar „superunromantisch“?

Ich lese:

Schließlich hatten ja auch weder die Minnesänger noch die Dichter der Romantik WLAN und konnten sich überlegen, ob sie lieber dieses holde Fräulein anklicken sollten oder jenes. Oder doch lieber dieses.

Nein, hatten sie nicht. Schon allein deshalb, weil sowohl die Minnesänger wie auch die Dichter der Romantik eher in verklärten Illusionen in unseren Köpfen hängen geblieben sind als in dem, was damals Realität war.

Die Romantik auf Neuzeitlich ist auch nicht ehrlicher

Ich lese weiter:

Wir möchten überwältigt werden, der Blitz soll in unser Gefühlszentrum einschlagen.

Wir? Unser?

Nun ja. Dies ist ein freies Land, und jede Meinung ist so gut wie die nächste. Und auch ja, Online-Dating kann einem Bewerbungsgespräch entsprechen. Es kann dem „Shopping“ ähneln. Aber das alles heißt noch lange nicht, dass es so sein muss.

Die Freiheit hat ihren Preis

Denn das heutige Dating ist ein Ausdruck von Freiheit, den weder die Minnesänger noch die Besungenen der Romantik-Dichter noch Großeltern oder Urgroßeltern hatten. Und diese Freiheit liegt darin, so lange zu suchen, wie jemand will, so viele Partner zu erproben, wie jemand mag, und sich schließlich ganz unromantische zu entscheiden, bei wem man bleiben will.

Romantik? Ja, warum nicht? Dazu allerdings müsstet ihr entspannt zum Date gehen, sie es online oder offline vereinbart, sei es ein Zufall oder eine Einladung.

Fachleute? Suche und finde die Gründe bei DIR!

Vielleicht glauben manche Frauen und Männer (und leider auch Fachleute) wirklich, alles läge daran, ob du „Online-Dating“ machst oder Offline-Dating“. Aber daran liegt es auf keinen Fall. Es liegt an deiner Einstellung zu dir selbst und zu anderen Menschen - und an nichts anderem.

Die Quelle der Zitate ist die Brigitte.

Die Millennium-Frau und die sexy Unterwäsche

Was schlecht sitzt, ist in jeder Farbe abstoßend
Frauenzeitschriften haben größtenteils die zahlungskräftige „Mittelgerenation“ im Visier, doch sie kommen nicht darum herum, inzwischen auch die Generationen „Y“ und „Z“ zu bedienen - jenen freilich orientieren sich längst nicht mehr an der Presse, die am Kiosk erhältlich ist.

Wühlt man sich durch die vielen Publikationen, die den „Tod der sexy Unterwäsche“ voraussagen, dann geht es dabei überwiegend um gewisse Marken, die der Lover seiner Geliebten schenkt, damit sie sich darin präsentiert. Es handelt sich also überwiegend um Produkte, die stark überteuert sind, aber qualitativ eher dem unteren Segment angehören.

Warum verschwindet der Reiz der Reizwäsche?

Was mögen die Gründe dafür sein, dass die „sexy Unterwäsche“, früher auch „Reizwäsche“ genannt, verschwindet?

Mit einem der Gründe sind Analystinnen schnell bei der Hand: Sei sagen, die Angehörigen der Zielgruppe „junge Frauen“ stellten Unternehmen infrage, die das sexuell geprägte Image der Frauen hochhalten.

Der Markt - die Produkte "der Mitte" sind teuer

Doch andere sind da durchaus anderer Meinung: Einige sagen, die Konkurrenz sei einfach zu stark, und dies würde vor allem die „mittlere“ Preisklasse betreffen. Wobei die „Mitte“ eigentlich da ist, wovon die Friseurin mit Mindestlohn nur träumen kann.

Interessanter ist schon die Meinung, dass auch junge Frauen durchaus Dessous bevorzugen, die „ein bisschen sexy“ sind, sie sollten aber zugleich komfortabel zu tragen sein. Darauf haben sich nicht nur „Ökomarken“ eingestellt, sondern durchaus auch einzelne Edelmarken, die nach wie vor „erotischen chic“ verkaufen: Frech und verspielt statt einfach „sexy“ soll das neue Rezept sein, das sich offenbar besser verkauft als „provozierende Anmache“.

Billige hergestellte Bauwollprodukte zu Spitzenpreisen

Die Behauptung, nicht sei so sexy, lustvoll und zugleich neutral wie weiße Baumwollwäsche, entspringt eher einer Auslegung aus Teenager-Mund oder demjenigen Teil der Branche, der nunmehr an den neuen Zeitgeist angepasste Produkte zu ebenfalls deutlich überhöhten Preisen verkauft. Man mag es der Branche nicht verübeln: die Profite müssen hoch sein, wenn man kein Massengeschäft bedienen will - und deshalb muss sich ein Slip für 33 Euro von einem für 3,30 Euro „irgendwie“ unterscheiden. Einschlägigen Bloggern/Bloggerinnen ist dies egal - sie promoten das, was ihnen am meisten Geld bringt.

Was kann, was soll „Mann“ frau nun raten? Was rät „Frau“ frau? Und was ist mit den Dessous, die frau während eines Dates trägt?

Bei Dates kommt es auf die Absicht an

Die Antwort finden wir in nahezu jedem Ratgeber, und sie ist einfach: Während des Dates, vor allem bei solchen, bei denen man viel vom anderen erfahren möchte, zählt bequeme Unterwäsche - denn wenn sie zwickt, sinken das Wohlbefinden und die Aufmerksamkeit.

Bei Dates, die von vorn herein auf intime Begegnungen ausgelegt sind, zählen Dessous hingegen als „Lustverstärker“ - und da sind es eben weiterhin Spitzen, Strapse und dergleichen, die punkten.

Wer einen „unanständigen“ Rat möchte: (pst!) kann ihn bekommen: Wenn noch nicht so recht klar ist, worauf das Date hinausläuft: Die „sexy Teilchen“ haben in der Handtasche Platz - und dann ziehst du dich einfach im Badezimmer aus und wieder an und verführst ihn nach traditioneller Art.

Und noch ein Gheimtipp

Und wir haben noch einen Rat: Nichts bleibt, wie es ist. Manche Frauen kaufen auch heute noch gebrauchte historische Wäsche oder brandneue Retro-Wäsche. Und worüber manche von euch heute die Nase rümpfen, kann schon in fünf Jahren wieder absolut „in“ sein.