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Deine Rolle beim Dating - hybrid und festgelegt

Dating ohne Regeln und Rollen
Die Rolle der meisten Frauen bei der Partnersuche ist festgelegt: Sich jemanden sichern, eine Weile prüfen, ob die Sache hält, was sie zu Anfang versprach, und dann ein Paar bilden - oder sich wieder trennen.

Das entspricht in etwa dem Rollenbild der 1950er/1960er Jahre, das bis in die 1990er Jahre bestehen blieb. Was letztlich auch hieß, dass die Menschen, die bis in die 1980er Jahre erwachsen wurden, noch von solchen Idealen beeinflusst wurden. Und es hieß auch, dass bei jeder neuen Begegnung ein unglaublicher Stress entstand: Wenn er es nicht ist, dann war es verlorene Zeit. Besser aber, man verliert nur den einen Abend als viele Monate, nach denen man sich wieder trennt.

Die Rolle der Ehrbaren

Damit war auch die Rolle festgelegt: die ehrbare Partnersuchende mit ernsten Absichten. Mochte drinnen das Herz klopfen und die Biochemie ihren Tribut fordern - die Fassade stand. Es schien lange Zeit so, als ob diese „Rolle der Ehrbaren“ bei allen Frauen über 40 zum festen Repertoire der Partnersuche gehörte. Positiv ausgedrückt: Diese Frauen wussten,„wie sich eine Dame verhält“, aber sie waren nicht (mehr) auf die Rolle der Partnersuchenden vorbereitet.

Die Rolle der Partnersuchenden

Die Rolle der Partnersuchenden, die nicht auf der Klaviatur der Ehrbarkeit spielt, ist einfach zu beschreiben: Sie spielt sich selbst. Das heißt, sie kennt ihre Persönlichkeit, ihre Stärken und Schwächen und legt den Teil auf den Tisch, den sie ausspielen will. Das ist ohne jeden Zweifel die interessanteste Lösung - und sie fährt auch den besten Ertrag ein.

Hybrid - was ist denn das?

Hybrid suchen Menschen (nicht ausschließlich Frauen), die jetzt Freude am Leben haben wollen und dabei nicht ausschließen, dass sie eine Begegnung haben werden, die für die Zukunft taugt. Wer das tut, muss rollenflexibel sein und gegebenenfalls per Stichwort von „Rot“ oder „Grün“ auf „Gelb“ schalten, um dann die Richtung zu wechseln. Konkreter: Wer auf diese Weise Verabredungen eingeht, sucht eine dauerhafte Beziehung, schließt aber auch nicht aus, dass eine Kurzzeitbeziehung oder eine heftige Affäre einsteht.

Casual - das Eine und nur das Eine

Casual Dating - wir hatten es schon erwähnt - ist ein Treffen, hinter dem vor allem ein Wunsch steht: möglichst rasch die eigene Lust mit der Lust eines anderen Menschen zu teilen und sich dabei wohlzufühlen. Dazu ist eine bestimmte Lebenseinstellung nötig, die ausschließt, dass man sich „ernsthaft“ verliebt.

Und was lernen wir über diese Rollen?

Nur die Person, die sich selbst spielt und dabei ihre Offenheit nutzt, hat normalerweise wirklich Freude an Begegnungen, da ihr auch die „Fehlgeschlagenen“ durchaus Gewinne bringen können. Falls du meinst, du spielst nicht dich selbst, sondern du BIST du selbst, solltest du dich fragen, wie offen, bewusst und uneigennützig du bei Verabredungen handelst.

Wer „eine Andere“ spielt, ist zumeist im Bereich des Erotik-Datings (Casual) unterwegs. Das ist absolut in Ordnung, bringst dich aber in Schwierigkeiten, wenn du dich trotzdem verliebst.

Von vornherein auf „sowohl als auch“ (Hybrid) zu spielen ist absolut in Ordnung, verlangt aber, dass du sowohl die eine wie die andere Rolle spielen kannst und es dir nicht ausmacht, wenn du innerhalb kurzer Zeit die Rollen wechselst.

Deine Rolle beim Casual Dating

Bleib du selbst - aber spiele,, was du willst
Alle werden dir sagen „sei authentisch“, wenn es um Dates geht. Aber was, wann du „Casual Dating“ bevorzugst?

Zunächst mal, was ist Casual Dating?

Casual Dating ist eine Form des Treffens, die drauf ausgerichtet ist, einen Partner für Spontansex zu finden. Das Wort kommt vom englischen „casual“, das eigentlich „fallweise“ bedeutet, hier aber als „zwanglos“ gemeint ist.

Wenn eine Verabredung „casual“ sein soll, also voraussichtlich nicht in eine Beziehung mündet, und der Sex dabei sofort nach dem ersten „beschnuppern“ vollzogen wird, gelten andere Regeln als bei den Treffen, bei denen du deine Zukunft im Kopf hast.

Sei nicht authentisch, sondern finde deine Rolle

Das heißt nicht nur, dass du eine Rolle spielen darfst, sondern dass du diese Rolle auch nach Belieben ausspielen kannst.


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Das erste, was du bedenken solltest, ist immer höflich und immer verbindlich zu bleiben, solange alles so läuft, wie du es dir vorstellst.

Das für dich möglicherweise bereits eine Rolle - kritische Untertöne, wie sie sonst bei Dates vorkommen, haben beim Casual Date nichts zu suchen. Alles muss leicht, locker und selbstverständlich wirken. Es sei denn, ihr habt ein anderes Rollenspiel vereinbart. Dann gehört aber eine kleine Skizze dazu, was alles passieren soll.

Das Zweite ist die unglaubliche Chance, deine Rolle im Bett radikal zu verändern: Du musst nicht du selbst sein. Was heißt das?

Dein Partner hat keine Ahnung, wie du sonst beim Sex bist oder wie „anständig“ du dich beim Sex mit deinen Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen verhältst. Du musst also nicht in „zurückhaltend“ machen. Oder wie neulich jemand schrieb (3):

Gelegenheitssex ist die perfekte Möglichkeit, sich selbst völlig neu zu erfinden.


Das heißt: Du darfst „schmutzig“ reden, darfst deinen Partner anfeuern und vor Wollust schreien - und natürlich noch viel mehr.

Und klar ist: Die Gesundheit hat den absoluten Vorrang. Safe Sex ist Pflicht - vor allem musst du darauf bestehen, dass Kondome verwendet werden.

Nichts als rein in die Rolle und jeden Moment genießen!

Was sonst noch zu sagen wäre? Wenn du deine Rolle gefunden hast, spiele sie konsequent. Sie soll mehr sein als die Rolle, die du mit „guten Freunden“ eingenommen hast oder (falls du schon mal verheiratet warst) bei deinem Ehemann. Und wenn du es tust - versuch bitte, jeden Moment zu genießen.

(1) Wen es interessiert: Die Herkunft.
(2) Schon im historischen Webster zu finden.

(3) Wir verwendeten eine Aussage, die wir der Huffington Post entnahmen.

Deine Rolle in der Unterwerfung

Unterwerfung einmal anders
Frauen, so sagt man, hätten eine genetische Veranlagung zur Unterwerfung - so wie „Eva“, die ja keine „richtige Frau“ war, sondern „Adams Rippe“, wie man scherzhaft sagt.

Das 19. Jahrhundert zeigt uns deutlich das Bild, das ein bedeutender Psychiater damals „vom Weibe“ hatte (1):

Als feststehend kann aber wohl angenommen werden, dass eine Neigung zur Unterordnung unter den Mann ... bei Weibe bis zu einem gewissen Grade als normale Erscheinung sich vorfindet ... Übrigens tun viele junge Frauen nichts lieber, als vor ihren Männern oder Geliebten auf den Knien zu liegen.


Ich nehme mal an, dass DU nicht vor deinem Herrn und Gebieter kniest ... und doch wird in diesem Text ein „typisches“ Rollenverhalten des 19. Jahrhunderts beschrieben.

Wir wissen heute, dass die heimliche Lust an der sexuellen Unterwerfung für beide Geschlechter gilt - mit einigen eher geringfügigen Unterschieden. Lediglich beim aktiven Schlagen (Handschläge, Rohrstock- oder Peitschenhiebe und dergleichen) weichen die Lüste der Männer erheblich ab - denn in diesem Punkt gibt es ungefähr doppelt so viele Männer, die darüber fantasieren, wie es Frauen gibt.

Werden Frauen nun dominanter?

Wir können daher nicht mehr sagen, dass Frauen „von Natur“ unterwürfiger oder dominanter sind als Männer. Aber wir können vermuten, dass es Frauen in manchen Fällen leichter fällt, die unterwürfige Rolle zu spielen als die dominante. Ja, wir können sogar annehmen, dass Frauen mit steigendem sozialen Status und mit ihrem Machtzuwachs in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft in Zukunft dominanter auftreten werden.

Die Realität ist oftmals anders als die Lust-Fantasie

Sicher - das sind Spekulationen. Und um davon herunterzukommen, sage ich euch diese vier Sätze:

- erträumt ist nicht angedacht.
- angedacht ist nicht ausgeführt.
- ausgeführt heißt noch nicht, Lust daran gespürt zu haben.
- und Lust dabei gespürt zu haben, ist noch lange keine Neigung.

Und - da wären noch Männer ...

Ihr werdet bemerkt haben: Das gilt für Frauen wie für Männer. Gerade die „körperliche Züchtigung“, die oftmals mit S/M-Fantasien einhergeht, wird in der Praxis sowohl aktiv wie passiv oft völlig anders empfunden als in der erotischen Fantasie.

Was nun die Männer angeht - sie sind immer dann forsch, wenn sie in ihren Träumen und Fantasien den Schwächeren unterwerfen können - und weil viele Männer die Frauen als „schwächer“ ansehen, haben sie eher die Fantasien, Frauen zu dominieren. Doch bevor ihr sagt, „Na also, sie sind doch Charakterschweine ...“ muss ich dies hinzufügen: Als gefragt wurde, ob sie davon träumten, zum Sex genötigt zu werden, beantwortetet beide Geschlechter diese Frage zu etwa 30 Prozent mit „ja“.

Was sagt uns das nun zur Rolle?

Zunächst einmal, dass du im Traum jede beliebige dominante oder unterwürfige Rolle annehmen kannst - danach gackert kein Huhn und kräht kein Hahn.

Sodann, dass du bestimmte Rollen annehmen kannst und damit experimentieren, ob sie dir gefallen. Überleg auch, ob du sie nur für deinen Partner spielst oder ob du selbst Lust daran hast. Erfahrungsgemäß werden Rollenspiele meist auf Wunsch des unterwürfigen Partners ausgeführt.

Falls du dabei entdeckst, dass du eine bestimmte Rolle besonders gut spielen kannst und Genuss dabei empfindest - es spricht nichts dagegen, sie dann und wann zu spielen.

(1) Zitat aus "psychopathia sexualis", Seite 152, in manchen Exemplaren möglicherweise abweichend)
Zahlenherkunft auf Anfrage.

Deine Rolle - ein bisschen nackt und so

Ein bisschen nackt ...
Nackt zu sein ist - immer noch - einerseits eine Lust, andererseits aber auch ein schamvolles Erlebnis.

Wenn du nicht unbefangen bist und dich einfach zeigst, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, wie du auf andere wirkst und was sie über dich denken, bist du zu beneiden.

Nippel durchscheinen lassen?

Aber - dürftig bekleidet zu sein ist eben auch ein Lockmittel. Wolltest du als junge Frau nicht vor allem zeigen, dass du begehrenswert bist? Vielleicht warst du nicht so verwegen wie diese junge Frau:

Ich bin immer gerne im Bikini den Strand gegangen und wusste, dass mich die Männer dabei anstarrten - nicht irgendeinen Bikini, sondern einen, in dem die Brustwarzen hervorstachen. Und je intensiver die Männer mich ansagen, umso steifer wurden meine Nippel.


Kommt euch das bekannt vor? Und wenn’s nicht der Bikini war, dann war es eben die Bluse, unter deine Erregung zu sehen sein sollte. Falls es nur „fürs Auge“ sein sollte, half auch der Rock, der viel zu kurz war.

Wenn du dann älter wirst, kannst du entweder ganz drauf verzichten, mit deiner „Halbnacktheit“ zu begeistern, oder du kannst sie ausbauen.

Wenn Männer Voyeure sind ...

Männer lieben die Vermutung, dass unter deiner zur Schau getragenen Hülle noch etwas verborgen ist, was mindestens schön aussieht, und was vielleicht auch einmal zum Vorschein kommen könnte. Das ist eine Tatsache, und deswegen sagen wir ja, dass alle Männer Voyeure sind. Meine Freundin Antje sagt immer: „Mich stört nicht, dass sie gucken - mich stört höchstens, wie sie gucken.“

Ich will euch etwas sagen: Ihr könnt sowieso nicht verhindern, dass sie gucken. Alles klar, so weit? Und nein, du machst dich nicht zum Objekt der Begierde, wenn du weißt, wie deine verhüllten Brüste wirken. Es ist immer besser, etwas zu wissen als überrascht davon zu sein.

Die Braven und die Abenteurerinnen

So weit zu den Braven , die wissen, was sie tun, aber nicht mit dem Feuer spielen. Und da kommt nun die Kernfrage: Sind Frauen Exhibitionisten?

Eigentlich nicht, sagen uns Psychologen. Aber sie schränken das ein:

An manchen Orten, vor allem an „textilfreien“ Stränden (nicht notwendigerweise FKK), während des Karnevals (zum Beispiel beim Mardi Gras) und einigen anderen Veranstaltungen, bei denen die üblichen Regeln aufgehoben werden, entblößen Frauen ihre Brüste- oder noch viel mehr. Aber das ist kein Exhibitionismus, denn dabei fehlt echter Voyeurismus, denn (nun wörtlich, 2):

Denn Voyeurismus beinhaltet mehr als das Betrachten von Nacktheit, es bedeutet, Menschen beim Sex zuzusehen. Dafür muss man Sex- oder Swingerklubs besuchen.


Wen wir auch fragten: Frauen gelten nicht als Exhibitionistinnen, aber durchaus als Rollenspielerinnen - sie spielen dann mit ihren Dessous, mit ihren lasziven Bewegungen und mit ihrer Nacktheit. Und es ist eine Frage des „spielerischen Selbstbewusstseins“, ob sie damit Verführen oder nicht.

Viel Haut zeigen - fragwürdiges Benehmen?

Bei Dates kannst du es erleben (oder ausprobieren). Du setzt dich besonders hübsch in Positur, präsentierst dich schicklich, aber trotzdem auffällig sexy und fragst deinen Partner: „Und gefällt dir, was du siehst?“ Er wird es verstehen.

Ob es nun fragwürdig ist oder nicht - beim Flirt wie beim Date spielt der weibliche Exhibitionismus immer eine geheime Rolle, die du annehmen oder ablehnen kannst. Sie anzunehmen, bedeutet, sie kontrollieren und beherrschen zu können. Sie abzulehnen, bringt dich auf unsicheres Terrain, vor allem, wenn du trotz alledem ausstrahlst, dass du begehrt werden möchtest.

Aber das weißt du wahrscheinlich so gut wie ich, oder?

(1) Zitat einer Frau, die über "ihren" Exhibitionismus schrieb.
(2) Zitat aus "Psychology Today", die Vorrede musste etwas angepasst werden, da die meisten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland unbekannt sind.

Dreier - wenn eine Frau zwei Männer sucht

Ich weiß nicht, warum so wenige Frauen die Fantasie haben, es einmal mit zwei Männern zu versuchen, aber ich habe herausgefunden, dass ziemlich viele Frauen nicht so recht wissen, wie die Sache ablaufen soll. und das ist der Punkt: wenn du’s nicht tust, läuft es einfach „irgendwie“.

So wie bei einer bekannten, die ihrem damaligen Freund einfach mal gestanden hat, dass sie schon oft die Fantasie gehabt hätte, mal mit zwei Männern zusammen zu sein.

Aber lasst sie selbst erzählen:

Mit dem Ausziehen und Küssen klappte es ja noch wirklich gut, denn die beiden Männer waren zärtlich und ... küssten mich überall. Das war wirklich toll, und ich habe es sehr genossen. Aber wir waren ja nicht zum Küssen zusammengekommen, und nun ging es um den Sex. Ich gebe zu, keinen Plan gehabt zu haben, und die beiden Männer hatten auch keinen. Weißt du, ich kann nicht einfach mal ein bisschen hier rummachen und ein bisschen da. Ich will mich immer nur auf einen Mann konzentrieren, und wenn der andere Mann das zulässt und uns beide bisschen dabei unterstützt - gut. Er soll ja auch noch bekommen, was gut für ihn ist. Man sagte mir später, dass alles wie ein „Pas de Troi“ arrangiert werden müsste - und es ging besser, wenn die beiden Männer wenigstens keine Scheu davor hätten, einander zu berühren. Aber dann müsste ich wohl die Choreografie machen ....
Was das mit „aus der Rolle fallen“ zu tun hat? Ziemlich viel - du musst deine Rolle finden und die Rollen der beiden anderen miteinander abstimmen. Schon darüber nachgedacht?