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Nicht ganz so trocken - dry humping

Sinnliches Kuscheln am Kissen
Humping ist Slang und heißt dann klartextlich "vögeln". Dry Humping wäre also „vögeln ohne Feuchtigkeitsaustausch“ oder einfach „trockenvögeln“.

Ohne Partner - mit einem Kissen

Verwandt ist der Begriff mit dem „Pillow Humping“, im Klartext: ein Kissen zwischen die Beine klemmen und sich daran reiben.

Und mit einem Partner?

Etwas vornehmer ausgedrückt, bedeutet "Dry Humping", die Genitalien in normalem oder aber leicht bekleideten Zustand aneinander zu reiben. Mit etwas Übung kann der „trockene“ Sex dann durchaus zum feuchten Sex werden, denn die Reibung erzeugt nur einen Teil der aufkommenden Geilheit, der Rest kommt vom Gehirn. Ähnlich funktioniert auch die Masturbation durch die Kleidung.

Kleidung - möglichst leicht, dann fühlt ihr mehr

Was nun die Kleidung betrifft - da gibt es wirklich hübsche Möglichkeiten.

Erstes: Jeans oder Tuchhosen eigenen sich nicht - wegen der Reißverschlüsse oder Knöpfe.
Zweitens: Zieht euch möglichst etwas aus. Eine „Schicht“ bei ihr und ihm reicht völlig.
Drittens: Seide oder seidenähnliche Materialien geben euch das beste Gefühl.
Für Männer: Die meisten Männer lieben es, deutlich sichtbare und fühlbare Erektionen beim Trockensex“ zu haben. Einige haben aber mehr Vergnügen, wenn der Stoff (Stretch-Material) den Penis fest umspannt.
Frauen sollten erwägen, den Stoff stramm um die Genitalien zu legen, damit die Klitoris die Reibung stärker wahrnimmt.

Und selbstverständlich kann's dabei feucht werden

Wann und wie welche Orgasmen möglich sind, wird unterschiedlich berichtet. Vorsichtshalber sollte insbesondere Männer nicht drauf vertrauen, dass die Sache „trocken“ bleibt. Manche Paare oder Einzelpersonen sind ganz wild darauf, Sex ohne Berührung der Genitalien zu haben. Als besonders erregend wird von Männern der Moment bezeichnete, an dem sich der Samenerguss andeutet und sich dann nicht mehr stoppen lässt.

Sexualkundeunterricht – alles außer Lust?

Mal sehen, wie es geht ... anno 1930
Schüler haben „selbstverständlich“ Sexualkundeunterricht, jedenfalls in Deutschland und der Schweiz, und hoffentlich auch bald wieder in Ländern, die der Jugend diesen Unterricht verweigern.

Der Anspruch und die Realität des Sexualkundeunterrichts

Den Unterricht anzubieten ist eine Sache, ihn zu gestalten und die eigene Scham, die eigenen Grenzen und Wertvorstellungen dabei zu überwinden, eine andere.

Formal ist immer alles OK - doch reicht das?

Formal ist so gut wie immer „alles bestens“, jedenfalls, wenn man „mit offiziellen“ Vertretern des Schulwesens spricht, wie es beispielsweise der Schweizer „BLICK“ (1) tat. Der zuständige Mitarbeiter äußerte sich so:

Die Lehrperson geht in altersgemäßer Weise auf Fragen ein, welche die Schülerinnen und Schüler beschäftigen.

Die Aussage klingt etwas formal, und das wird noch deutlicher im nächsten Satz (1):

Auch die lebenskundlichen Aspekte sind ein wichtiger Teil.

Lebenskundliche Aspekte? Ginge das nicht etwas genauer?

Nein, geht es nicht, sondern der Mitarbeiter führte weiter lebensfern und schulmeisterlich aus (1):

Zu thematisieren sind auch Werte und Normen im Zusammenleben der Menschen allgemein und speziell in Bezug auf das Verhältnis der Geschlechter.

Zu thematisieren? Und wie „thematisiert“ man Sexualität über das „Zusammenleben der Menschen allgemein“?

Was weiß eine Behörde oder Institution vom Leben?

An dieser Stelle muss ich den Schweizer, der dies sagte, verteidigen. Er sprach ja nur über das, was er als „wissenschaftlicher Mitarbeiter Lehrplan 21“ davon weiß. Und kümmern sich „wissenschaftliche Mitarbeiter“ etwas um die Praxis, geschweige dann um das, was Schüler wirklich wissen wollen? Es darf bezweifelt werden.

Was Schüler wirklich wissen wollen

Was wollen die Schüler also? Eine Studie gibt darüber Aufschluss. Demnach besteht tatsächlich ein großes Bedürfnis nach dem „Zusammenleben“, aber in einem völlig anderen Sinne. Demnach wollen die meisten Schüler(innen) wissen, wie sie mit dem heutigen oder künftigen Partner/der Partnerin sexuell verkehren können. (2) Dies betraf etwas mehr als zwei Drittel der Fragen der Jugendlichen. Interessant war für sie auch, wie sie sich auf den ersten Geschlechtsverkehr vorbereiten konnten und wie sie ihn für sich selbst und den Partner „schön“ gestalten konnten (3). Für die Anatomie und Veränderungen am Körper interessierten sich etwa 15 Prozent, und letztendlich auch für Beziehungen, also Liebe und „Dating“. Wie eine Frau oder ein Mann idealerweise sein sollte, interessierte etwa 10 Prozent der Befragten, und etwa gleich viele interessierten sich für Masturbation.

Was Schüler wissen wollen, ist nicht da, was die Schule vermittelt

Diese Forscher zeigten also auf, wo das Wissen, das durch die Schule vermittelt wird, angekommen ist und wo weiterer Klärungsbedarf besteht. Offenbar nicht bei den Sexualfunktionen – und schon gar nicht beim „besonderen Zusammenleben“ der Geschlechter aus soziologischer oder ethischer Sicht. Die Jugend sucht vielmehr Antworten darauf, ob all das, was mit der Sexualität zusammenhängt, für sie persönlich zutreffen könnte. Und natürlich, wie jeder für sich reagieren kann, wenn lustvolle Situationen Handlungen nach sich ziehen - einfacher ausgedrückt: „Wie es geht“.

Die Rolle bildlicher Falschdarstellungen (aka Pornografie)

Eines der Hauptprobleme scheint zu sein, dass Jugendliche zu viel fragwürdige Darstellungen von Lust und Sexualität sehen und solche Informationen dann auch weiterverbreiten.

Die Blick-Psychologin Caroline Fux (1,4) urteilt hart:

Wenn Kinder und Jugendlichen diese Antworten nicht in der Schule lernen, suchen sie sich das Wissen in Pornos oder verbreiten Falschwissen untereinander. Mir ist ein Rätsel, was daran besser sein soll, als wenn das, was zu einer lustvollen Sexualität dazugehört, auch im Lehrplan vorkommt.

Muss Lust geächtet werden?

Man mag sich fragen, warum Lust als geächtet gilt. Sie ist die namhafte Triebfeder im Leben jedes Menschen und mit Sicherheit auch diejenige, die das Potenzial hat, uns in die Irre zu führen. Wäre es da nicht wirklich gut, Lust und Sexualität gemeinsam zu behandeln statt Körperfunktionen und Ethik?

(1) Alle wörtlichen Zitate: BLICK.
(2) Zur Studie.
(3) Interpretiert. Im Original: "the logistics and qualitative aspects of first-time sexual intercourse."
(4) Caroline Fux Brändli, ist Journalistin, Autorin und Psychologin lic. phil.
Foto: historisch, nachkoloriert.

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Seine Sklavin – ihr Sklave

Weibliche Dominanz in den 1960ern - ein Klischee
Warum wollen Menschen eigentlich erotische Sklaven werden? Wahrscheinlich bekommen jetzt einige von euch eine Gänsehaut: Sklavin? Das geht doch gar nicht!

Der "Sklave" relativiert

Nein, es geht wirklich nicht, denn die heutige „Sklavin“ wie auch der heutige „Sklave“ ist kein unbezahlter Werktätiger, sondern eher unterwürfige Dienerin oder unterwürfiger Diener eines Herrn oder einer Dame. Beide können dergleichen als „temporäres Spiel“ auffassen oder als zeitbegrenzter Bestandteil ihres Lebens. Aber auch als ständige Herausforderung der Dominanz und Unterwerfung, zum Beispiel, wenn sich die Beziehung 24/7 nennt. Was noch erwähnenswert wäre: Es gibt leider eine Grauzone, in die kein Licht mehr fällt, weil Sklavin oder Sklave in völliger Anhängigkeit gehalten werden. Dieser Bereich ist der Kriminalität verdächtig nahe. Und es gibt einen „Rotlichtbereich“, in der das Spiel mit der Domination gegen Geld angeboten wird. Das ist dann Prostitution.

Doch was ist mit den Menschen, die Lust daran gewinnen können, unterwürfig zu sein und dabei lustvoll dominiert zu werden?

Sehen wir uns die Frauen zuerst an

Einem Klischee folgend, sind Frauen von „Natur aus“ unterwürfig und lassen deswegen alles mit sich machen, auch wenn sie dabei ihre Würde verlieren. Das stimmt auf keinen Fall, soweit der Begriff „natürlich“ verwendet wird, denn die Natur kennt diese Einstellung nicht. Die weiblichen Säugetiere wählen ihre Partner so aus, dass gesunde Nachkommen entstehen - sie lassen sich also nicht passiv oder wahllos begatten. Allerdings wollen die meisten Säugetier-Weibchen sexuell begehrt werden, um diese Auswahl überhaupt zu ermöglichen. Und so ist es auch bei den Menschen. Frauen wollen also von einer genügend großen Anzahl von Männern begehrt werden, um aus ihnen zu wählen, oder gesellschaftlich-formal auch, um von ihnen erwählt zu werden.

Können wir daraus schließen, dass eine Sklavin zu sein, eine Option ist?

Offenbar nicht.

Sehen wir uns also die Männer an

Viele junge Männer müssen darum kämpfen, eine Frau zu finden, die Sex liebt. Dann müssen sie um diese Frau buhlen und sind glücklich darüber, ausgewählt zu werden. Diese Männer sind also gewohnt, einer Frau zu dienen, bevor sie Lüste genießen dürfen, die für andere Männer problemlos erreichbar sind. In dieser Weise erniedrigen sich auch, indem sie sich andienen, und manche Männer behalten diese Eigenschaft auch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter bei. Trifft solch ein Mann nun auf eine Frau, die entsprechend eingestellt ist, so macht er sich sexuell von ihr abhängig. Er wird ihr willfähriger „Diener“ und überlässt ihr, wohin der Weg geht – möglicherweise nicht in jeder Hinsicht, aber erotisch in jedem Fall.

Unterwerfen und verfügbar machen

Der Gedanke, sich zu unterwerfen und verfügbar zu machen, mag bei Frauen im Laufe der Zivilisation gewachsen sein – sicher ist dies allerdings nicht. Zunächst einmal ist Unterwürfigkeit bei Säugetieren, also auch bei Primaten und Menschen, ein Überlebenstrick, der eine lange evolutionäre Tradition hat. Frauen unterwerfen sich Frauen, Männer unterwerfen sich Männern. Das heißt aber nicht, dass sich alle grundsätzlich unterwerfen. Einige gehen einfach Konflikten aus dem Weg und machen „ihr eigenes Ding“.

Die da oben – die wenigen, die führen wollen

Gehen wir einmal vom künstlich emotionalisierten und von Ideologien durchzogenen Thema „Frauen und Männer“ auf das Thema: „Führen oder geführt werden“ über. Dann erkennen wir ohne Zweifel, dass weitaus mehr Menschen „geführt“ werden und sich in irgendeiner „Abhängigkeit“ befinden als solche, die führen und völlig frei in ihren Entscheidungen sind. Die Masse strebt normalerweise weder danach, zu führen noch will sie am Ende des Mega-Rudels stehen, in dem jeder Befehl unverzüglich und präzis befolgt werden muss. Wer sich mit der Materie auskennt, weiß: Führen heißt verantworten. Und auch dies: Nur sehr wenige Menschen würden sich diese Bürde auferlegen, wenn sie nicht mit Macht, Anerkennung und sicher auch einem hohen Gehalt verbunden wäre.

Und diejenigen, die nach Führung lechzen

Auf der anderen Seite stehen jene, die möglichst wenig Verantwortung für den Teil des Lebens tragen wollen, das für sie am schwierigsten ist. Nehmen wir an, die Professorin findet keinen Partner und macht sich abhängig von einem Filou, oder der Bankdirektor findet keine sexuelle Erfüllung und wird dabei abhängig von einer dominanten Frau.

Am Ende wird sogar die Realität pornografisch

Klar – die Sache ist immer schwierig. Wer sich in erotische Abhängigkeit begibt, muss ertragen, dass der Counterpart seine Macht genießt – und das könnte man durchaus als „abartig“ bezeichnen. Zum Beispiel dann, wenn die Hausherrin ihren Diener zwingt, die eigene Spermaflüssigkeit aufzulecken. Das ist keine Szene aus einem schlechten Porno, sondern eine Szene aus dem Alltag, wie man beispielsweise in „ze.tt“ nachlesen kann.