Skip to content
Werbung Email:

Was trägt eigentliche eine Domina?

Billig oder Furcht einflößend? Domina-Show in zweiteiligem Latex-Outfit
Für manche Männer ist eine Domina eine Hohepriesterin, vor deren Füßen sie herumkriechen. Für andere ist sie eine Frau in Kittelschürze, die ihnen den Hintern verbläut. Für die sanften ist sie die gütige Tante, die sie übers Knie legt, weil es zu ihrem besten ist, und für die hartgesottenen die unnahbare Foltermagd, die erbarmungslos zuschlägt, bis Blut fließt.

Sie ist das, was zu ihr passt, mehr aber noch das, was ihr Kunde in ihr sieht. Da ist die Bühne, die sie aufgebaut hat. Da ist die Szenerie, die sie präsentiert. Und das ist ihre Erscheinung. Sie spielt eine Rolle, und sie spielt sie in einer verhüllenden Bekleidung, die zu dieser Rolle passt.

Wenn Sie jetzt einwenden, es sei ihre Persönlichkeit, Ihre Erscheinung, vielleicht gar Ihr Wesen, dann mag dies für Sie stimmen. Sie kennen diese Frau ja nicht anders.

In der Welt der Illusionen muss alle stimmen: die Umgebung, das Material, die Kleidung, die Ausführende. Am end der Kette steht die Domina, die alles „auf den Punkt“ bringen muss: inmitten des gefährlichen Schwarz, des klinischen Weiß, des hässlichen Grau oder des feminisierenden Rosa.

Und entsprechend wird sie eine antike Schwesterntracht, eine große weiße Gummischürze, ein elegantes Kostüm und ein hautenges Lederoutfit tragen.

Was ist an Peitschen-Ladys so sexy?

Auch im Dschungel billige Fummel - Groschenheft (oben) und Filmplakat (unten) zum Thema
Lange bevor sich Frauen für „Shades of Grey“ interessiert haben, fanden Männer ihre lustvolle Literatur in Groschenheftchen, in denen Peitschenladys und andere dominante Frauen ihre Schlagfertigkeit an Männerkörpern erprobten. Oder in denen wenigstens suggeriert wurde, dass sie es tun könnten.

Mal war’s die Frau Baronin, mal die Tierlehrerin, die auch mal gucken wollte, ob sie den strammen Muskelmann zähmen konnte. Und oftmals war es die böse Feindin des edlen Kämpfers, der seinen Leib in Nazi-Deutschland, Korea, oder sonst wo malträtierten lassen musste.

Was ist an diesen Frauen so sexy?

Wir haben da mehrere Ideen:

1. Die Lust daran, von dem als „unterlegen“ geltendem Geschlecht einmal ernstlich malträtiert zu werden.
2. Die Schmerzgeilheit, die viele Männer verbergen.
3. Die Lust, einer selbstbewussten Frau zu begegnen, auch wenn der Mann nicht gerade auf Schläge mit der Peitsche steht. Die Symbolkraft reicht.

Natürlich gibt es da auch noch die ander Seite: Frauen, die sich von Frauen peitschen lassen, und Frauen, de das Opfer peitschenschwingender Männer werden. Wir haben ein paar Bilder zusammengestellt und – wo nötig - die Frauen herausgearbeitet.

In dem Magazin wir der Film „She Devils Island“ erwähnt, etwa „die Insel der weiblichen Teufel“ – das Filmplakat sehen Sie unten links. Interessant ist, dass die Herrin der Insel in einem ausgesprochen billig ausdehnenden Dessous-Fummel dargestellt wird.

Achtung! Die bildlichen Darstellungen werden hier nur zu Dokumentationszwecken veröffentlicht. Es handelt sich um historische Magazine bzw. Darstellungen, deren &coypy; weitgehend unbekannt ist.

Sein oder nicht sein – die Domina als Personalchefin

Angst vor dem Personalgespräch?
Wie groß ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Mann, der zu einer Domina geht und dem Rest der Männer?

Nicht besonders groß, denn sexuelle Fantasien paaren sich mit Alltagsfantasien – und mit Befürchtungen, die dann Lust erzeugen, wenn sie nicht real sind.

Na, sagen wir es mal so: Jeder männliche Angestellte vom gerade frischgebackenen Gruppenleiter bis zum alternden Abteilungsleiter fürchtet sich davor, dass seine kleinen oder großen Verfehlungen ans Tageslicht kommen - außer Ihnen, die Sie dies lesen, natürlich.

Und ins Personalwesen streben immer mehr streng schauende junge Frauen, die durchaus hart genug sind, um junge Männer vor Alternativen zu stellen: „Eigentlich müsste wir sie sofort entlassen, aber wir wollen Ihnen noch eine Chance geben.“

Oh, wenn Sie dies lesen sollten: Sie wissen, was Sie zu verlieren haben, wenn ihr Personalgespräch schief geht, nicht wahr? Sie sind sich darüber klar, dass sie ihren Arsch nicht allein wegen Ihrer Fähigkeiten in den Chefsessel drücken dürfen, nicht wahr? Sie haben etwas zu verlieren – nicht nur wegen ihrer labilen Haltung gegenüber dem Alkohol. Wie war das mit em Blick, den sie auf die Büste der Praktikantin warfen? Er blieb nicht unbemerkt. Und was war bei der letzten Abteilungsfeier mit dem Oberschenkel der Sekretärin? War das etwas korrekt? Sehen Sie, da sitzt die Personalchefin, die Zähne scharf wie ein Hai … wenn sie jetzt etwas falsch machen, frühstücken sie übermorgen unter den Brücken.

Dabei kommt bei manchen Männern eine gewisse Lustsehnsucht auf, die eine Domina in der Rolle einer strengen Personalchefin durchaus erfüllen kann. Nun schlottern Ihnen schon die Knie? Ein Personalgespräch unter vier Augen, mit einer Dame, die sie streng durch eine Hornbrille anblickt? Weiße Bluse, schwarzer Rock, gedeckter Blazer?

Sehen Sie, die Fantasie folgt der Realität. Als es noch kein weibliches HR-Personal in gehobener Position gab, hätte sich kein Manager in die Rolle eines Mannes hineingedacht, der sich vor sich selbst schämt, der aber nicht zur Beichte geht, sondern zur Domina. Denn dort ist die Buße wesentlich süßer und entspannender.