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Warum es besser sein kann, keinen Dreier anzuleiern

Stehen wir dem Dreier zu positiv gegenüber? Nein, denn wir haben gar keine Meinung dazu. Wir wissen aber, dass viele von euch davon träumen. Frauen tun es, und Männer tun es sowieso. Und natürlich auch Paare, die mal ein bisschen abheben wollen. Hier hast du fünf Punkte, die gegen Dreier sprechen. Du kannst anderer Meinung sein, dann sag es einfach.

1. Die Erwartungen sind viel zu hoch.
Egal, welche Art von Dreiern du anleierst – die Erwartungen sind immer hoch – und die Resultate? Eher fragwürdig. Eigentlich weißt du ja gar nicht, was du erwarten kannst, oder? Und die Kerle, die du einlädst, oder die dich einladen, wissen auch nur aus Pornos, was passieren könnte. Wenn man ein Pornostar ist. Dann ist so was nämlich Routine. Aber für dich nicht. Glaube ich jedenfalls.

2. Drei sind Drei – und ohne Regie eine(r) zu viel.
Du kannst einen Dreier mit zwei Männern haben, mit zwei Frauen, oder einem Mann und einer Frau. Die Möglichkeiten sind – na ja, das will ich hier nicht ausweiten. Aber du kannst sicher sein, dass einer oder eine ein bisschen benachteiligt wird. Du hast ja meistens kein Drehbuch, und keinen, der Regie führt.

3. Gleichgeschlechtliche Kontakte verwirren.
Verlagen kann’s niemand, aber erwartet wird’s manchmal. Vor allem von Frauen. Ob’s die gefällt oder nicht, du willst ja kein Spielverderber sein. Und Männer? Sie haben meistens eine Heidenangst vor intimen Berührungen mit Männern – die kommen aber nun mal vor bei Dreiern, auch unbeabsichtigt.

4. Allzeit bereit?
Frauen „können immer“? Aber nicht mit Lust, und wie soll die Lust denn eigentlich hervorgezaubert werden? Und Männer? Viele Männer haben sowieso Probleme mit der Erektion, und dann noch unter Sress oder in Konkurrenz zueinander?

5. Die Beziehungen – was, wenn?
Die Beziehung kann den Bach runtergehen. Zum Liebespartner, zum Ehepartner, zu Freund oder Freundin, die Nummer Drei gibt. Das ist Schade, weil Liebe, Ehe und Freundschaft mehr bedeuten als die schnelle Lust zu dritt.

Sollte ich nun davon abraten? Nein. Niemand wird einen Rat befolgen, sei er „pro Dreier“ oder „kontra Dreier“. Und ich weiß, dass es auch ganz andere Meinungen und Erfahrungen gibt. Doch ich sage nur dies: Deine Gefühlswelt ist danach anders als vorher. Damit musst du rechnen, und wenn du das als Chance siehst. Meinetwegen. Es könnte aber auch ein Risiko für dich bedeuten.

Hey, anderer Meinung? Schreibe eine Antwort, oder schicke uns deinen Artikel zum Thema.

Wie pervers ist eigentlich … Liebe zu dritt?

Sinnlich ... aber auch gefährlich: der Dreier
Liebe zu dritt ist zwar nicht pervers, aber sie kann Beziehungen ruinieren. Der Wunsch, sich mit mehreren männlichen Exemplaren zu paaren, ist nicht ungewöhnlich in der Natur. Und für die männlichen Säugetiere und insbesondere die Primaten gehört sowieso zum Lebensstil, sich mit weiblichen Wesen zu paaren, so oft dies möglich ist. Geschieht dies kurz nacheinander, ist eigentlich alles in Ordnung – bis auf die Tatsache, dass es beim Menschen die Psyche ruinieren kann – und die Beziehung eben auch. Also: Pervers ist es nicht, aber sehr delikat. Wer es psychisch nicht aushält, sollte es nicht wagen.

Dreier ist nicht gleich Dreier - aber "pervers" ist der Dreier nicht

Dreier teilen sich in MMF und MFF. Sie unterscheiden sich aber nicht nur darin, sondern auch dadurch, dass in manchen Dreier Bi-Kontakte erwünscht, in andren aber ausdrücklich unerwünscht sind. Man nent sich auch "Triole" oder "ménage à trois". Es handelt sich nicht um "Dreiecksbeziehungen".

In dieser Serie vertreten unsere Autoren ihre persönliche Meinung, aber nicht ihre persönliche Praxiserfahrung. Das Wort „pervers“ wird hier im Sinne des bürgerlichen Gebrauchs im 19. Jahrhundert verwendet. Die Verbreitung als Fantasie liegt bei ungefähr 85 Prozent bei Männern und zu maximal 45 Prozent bei Frauen, abhängig von der Konstellation.

Ein paar Worte über Dreier mit zwei Frauen - für Frauen

Gut vorbereitet geht alles viel besser ... auch ein Dreier
"Ein paar Worte über Dreier mit zwei Frauen" ist eine Art Antwort auf einen der beliebtesten Artikel in der Liebeszeitung, bei dem es um den Dreier mit zwei Männern geht. (Aktuell 42.000 Clicks) Ich habe den Artikel vorsichtig formuliert, aber ihr wisst sicher, was ich andeuten will: Nutzt den Mann, aber vertraut nicht zu sehr auf seine Erektion, sondern denkt an Alternativen.

Wenn du mal in deinen Freundeskreis hinein hörst, wirst du merken, dass die Augen immer ein bisschen flackern, wenn von „Dreier“ die Rede ist. Aber wer von euch hatte eigentlich schon einmal einen wirklich „schicken“ Dreier? Frauen träumen gerne von Dreier mit zwei Männern. Und warum, ist sonnenklar, oder? Na ja, den Frauen ist es klar. Den Männern eher nicht.

Fragst du einen Mann, so glänzen seine Augen, wenn du ihm einen Dreier mit dir und einer guten Freundin anbieten kannst. Oder wenn du einwilligst, mal einen Dreier mit einer weiteren Frau zu versuchen, den du in einer Bar, auf einer Party oder im Internet kennengelernt hast.

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Und wie geht das wahrscheinlich aus? Wenn du keinen Plan hast, wahrscheinlich nicht so toll. Denn du kannst nicht erwarten, dass der Typ dich und die Dritte im Bunde wirklich ausgiebig befriedigt. Und bevor es darüber zu Zoff kommt und ihr enttäuscht auseinandergeht, muss mal dies gesagt werden: „Traditioneller Sex“ allein reicht nie und nimmer. Der Kerl muss alles geben, was er so drauf hat, und wenn der Kelch leer ist, dann muss er eben mit dem ran, was er sonst noch drauf hat, höflich ausgedrückt. Na ja, und wenn er dazu keine Lust hat, dann bleibt dir eigentlich nur eines: dass du dich mal um die andere Frau kümmerst. Oder sie sich um dich. Eigentlich ist das eh klar, oder? Aber vielen eben nicht. Und wenn’s mal soweit ist, dann ist die ganze schöne Vorbereitung für den Dreier vergeblich gewesen.

Spaß haben ist alles beim Dreier

Ein Dreier ist nie vergeblich, wenn ihr alle drei Spaß hattet, egal, wie oft der Mann „konnte“ oder nicht. Das ist wie überall im Leben: Du kannst nur enttäuscht werden, wenn du etwas Bestimmtes erwartest. Und dass er zwei Mal bei dir und zweimal bei der anderen Frau kommt, bocksteif – das solltet du besser nicht erwarten.

Und was hilft, wenn der Mann nicht mehr kann?

Was da hilft? Allerlei. Wenn du vorher darüber redest, was du unbedingt willst und was noch sein kann, wenn sich der Mann als tauglich erweist, und wenn die „Dritte“ das alles auch akzeptiert, ist schon viel gewonnen. Und wenn du einen Mann nicht auf den Penis reduzierst, dann sowieso. Und nicht zuletzt: ein paar „Spielsachen“ an Bord zu haben, ist nie schlecht, bevor ihr ablegt beim Dreier.

Dreier mit Zweien




Dánae Cuesta hat Mut – so viel Mut, dass sogar die an sich liberalere Plattform Instagram ein Bild zurückwies. Sie arbeitet in Barcelona und Berlin und es ist der „Sticks and Stones“-Agentur zu verdanken, dass Ihre höchst sensible Fotokunst an die Öffentlichkeit kommt.

Zwei weibliche Sexfreaks planen einen Dreier

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, einen Dreier zu planen? Zwei sexbesessene Frauen haben es getan, zusammen mit einem Mann, verstehst sich, aber eben nicht auf die „ganze gewöhnliche Art“.

Die Teilnehmer werden zwei platonische Freundinnen sein und ein Mann, der offen dafür ist, alles auszuprobieren. Doch zuerst mussten sich die beiden Freundinnen darüber klar werden, welche Grenzen sie sich selbst setzen würden.

Dann war da ein Thema, das oft unterschätzt wird – Eifersucht. Die kommt bei Dreier öfter auf, als viele denken. Tatsächlich machten sich beide Frauen sehr konkrete Gedanken darüber, welche Gefühle sie haben könnten, wenn beide nacheinander – na ja, am Mann tätig würden.

Ich habe mal auf den kleinen Zettel gespickt, der auf der Webseite abgebildet wurde – das ist sozusagen das Drehbuch für den Dreier. Und – puh - da haben sich die Mädels allerlei vorgenommen, vor allen Dingen, weil jede Menge „Spielzeug“ zum Einsatz kommen soll. Und weil der Mann ziemlich … ähm … beansprucht werden soll.

Die Drei haben eigentlich alles richtig gemacht: Da sind drei Menschen, die einander vertrauen, es gab offene offene Gespräche vorab, welche Probleme auftauchen könnten, Tabus wurden vorher angeklärt und es gab einen Plan. Fragt sich natürlich, wie’s ausgehen wird.


Achtung: Der hier verlinkte Artikel enthält Passagen, die bei unvorbereiteten Lesern moralische Entrüstung auslösen könnten.