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  Eigenwerbung

Sich selbst fotografieren .... mit Assistenz und ohne

Die Palme versorgt sich nicht selbst ...
Maria Ferroni träumte davon, ein Fotoprojekt mit dem schönen Namen „Für mich selbst sorgen“ („self-care“) zu verwirklichen. Wegen der Corona-Beschränkungen war es ihr aber nicht möglich, mit einem Fotomodell zu arbeiten. Was kann man in dieser Situation tun? Natürlich selbst vor das Objektiv treten. Sie wies ihren Freund an, welche Perspektiven zu wählen sind - und so entstand die Fotoserie, auf die hier verweise.

Und das Bild zeigt noch mehr: die Palme kann sich nicht selbst versorgen - sie benötigt unsere Hilfe.

Es lohnt sich, alle Bilder der italienischen Modefotografin anzusehen. Das Copyright liegt bei den Autoren und/oder Verlegern.

Hinweis wegen Nacktheit / NSFW

An manchen Orten und bei manchen Menschen wird "Nacktheit" als "pornografisch" gewertet. Es ist kaum noch nachzuvollziehen, aber es ist eben so.

Fotohinweis für dich persönlich

Übrigens könnt ihr solche Fotos auch selbst verwirklichen. Die Schwierigkeit liegt darin, sich im Moment des "Abdrückens" von der Monitorkontrolle zu lösen. Aber natürlich geht es auch mit einem Freund oder einer Freundin als Assistenten.

Böse gute Porträts

Manche Fotografen erzeugen böse Bilder in guter Absicht, weil zu gute Bilder ihnen zu langweilig erscheinen. Und manche Kunden scheinen dies zu goutieren. Wer meint, dass etwas „finnischer Humor“ dazu gehört, sie zu verstehen, mag recht haben. An der Kunst des Fotografen ändert dies jedoch nichts. Und sein Motto heißt:

Es gibt keine Scham oder Schande, vor der ich mich scheuen würde, sie zu fotografieren.
Seht euch die Bilder an bei: Hannu Perälä, Finnland



Das Schlimmste an Halloween - nackt und blau

Kein Bild - oh Schreck!
Das Schlimmste an Halloween wäre – nicht fernsehen zu können. Stellt euch vor, auf dem Bildschirm würde sich nichts als das bläuliche Bild einer nackten Dame zeigen, und dazu der Spruch: „Dieser Kanal kann nicht empfangen werden. Bitte überprüfen Sie Ihren Antennenanschluss“. Oder einfach: kein „Empfangssignal? “

Das hat die Fotografin Nell Nabarro in einem Versuch mit „Selfies“ dargestellt. Veröffentlicht hatte es Ainsley Hutchence.

Empfindsame Naturen und Besucher, die ihren Büro-PC benutze, wird empfohlen, die Instagram-Seite der Fotografin zu Hause aufzurufen.

Das © am Bild liegt bei der Autorin des Bildes.

Ich schäme mich, Pornografie anzusehen

Pornografie oder Lust pur?
Pornografie ansehen – und andere Dinge, für die ich mich schäme - eine interessante, ehrliche Offenbarung. Leider nicht von MIR, sondern von der libanesischen Autorin Jessica Semaan. Zusammen mit der Fotografin Jane Hu hat sie ihre Scham bildhaft und in kurzen Texten ausgedrückt.

Drei Kernsätze aus dem Bereich: „Ich schäme mich, Pornografie anzusehen“:

1. Keine andere Frau sieht Pornografie an.
2. Pornografie ist Männersache.
3. Ich bin böse, weil ich sexuelle Fantasien habe, die nicht den heterosexuellen Vorstellungen entsprechen.

Wer auf die Seite geht, wird dort nichts Pornografisches entdecken. Das ist gut so, denn es geht um falsche Scham und ihre Überwindung.

Sehenswert ist auch die Webseite der Fotografin.

Nachtrag (Januar 2021). Wir planen eine kleine Artikelserie darüber, wie, warum und mit welchem Verlangen Frauen Pornografie sehen. Helft uns bitte dabei, zutreffende Antworten zu finden.

Schnellkontakt :

Warum wirken Fotos von Dominas eigentlich so leblos?

Real oder Fototermin?
Wenn du dich selbst aus einem erotischen Wunsch heraus nach weiblicher Dominanz sehnst, wirst du eine große Anzahl von Vorstellungen vor Augen haben. Soweit du unbefangen bist (was kaum noch vorkommt), wirst du in deinen eigenen Begierden, Erfahrungen und Lüsten kramen, und dir daraus ein Bild machen.

Ich erfuhr beiläufig, dass es durchaus mehrere Fantasien gibt, die sich weder an Pornografie in bewegten Bildern noch an geschriebenen Unterwerfungs-Geshichten orientieren. Dann ist die „Domina“ meist das Abbild einer realen Person, etwas übersteigert aufgemacht. Es kann eine strenge Tante, eine harsche Erzieherin, eine Haushälterin mit Kittelschürze oder eine Lehrerin im Pulli sein. Jedenfalls hat sie ein Gesicht, an das sich die fantasierenden Männer erinnern, und sie trägt eine bestimmte Kleidung. Nur bei jenen, die tatsächlich einmal mit Strafinstrumenten Bekanntschaft machten, trägt zusätzlich die Attribute ihrer Zunft: Meist einen Rohrstock oder eine Peitsche.

Etwas albern: So sah eine "Domina" in einschlägigen Fotos früher aus
Klischees ohne Ende

In der visuellen SM-Pornografie finden wir vor allem drei Klischees:

1. Die Frau, die in BH und Höschen dargestellt wird. Ihre Dominanz wird durch ein Schlagwerkzeug belegt, die man ihr in die Hand gegeben hat. Sie wenden sich an Männer, die Begierde und Schmerz zu zugleich genießen wollen.
2. Eine Frau, die den „Knaben“ erwartet, um ihn „übers Knie zu legen“ oder sonst wie zu „verhauen“. Sie wenden sich vermutlich an „alte Knaben“, die sich den Hintern versohlen lassen wollen.
3. Die Frau als Klischee der „Lifestyle-Domina“ in Leder und Latex. Sie wirkt durch ihre Kleidung und Ausstattung. Die persönliche, strenge Ausstrahlung wird dabei zur Nebensache.

Das leblose Domina-Porträt - woran liegt es?

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Nahezu jeder, der fotografiert werden will, ist irgendwie befangen – das gilt sogar für selbstbewusste Menschen. Und die meisten Fotos, die ich gesehen habe, seien sie heute oder vor 50 Jahren aufgenommen, zeigen nichtssagende Gestalten mit maskenhaften Gesichtern in aufwendigen Klamotten. Oftmals versuchen die Frauen (oder gar die Fotografen?) sie klischeehaft darzustellen. Dies geschieht dann offenbar in der Annahme, dass nahezu alle Kunden die gleichen Klischees „kaufen“ würden. Entsprechende Hinweise werden tatsächlich auf Webseiten gegeben, die sich an „Amateurdominas“ wenden: „je mehr du einem Klischee entsprichst, umso besser.“

Die Frage ist nur, warum viele Fotos dann wirken, als hätte sich eine Wurstverkäuferin im Kittel in einen Sessel gesetzt, um sich möglichst sexy mit Wurst fotografieren zu lassen.

Was meinst du?

Nachdem ich das nun so provozierend behauptet habe, würde mich interessieren, wie einschlägige Fotografen und die betroffenen Damen darüber denken. Und nein - ich fotografiere nicht - jedenfalls keine Porträts.

Falls ihr mehr wissen wollt: es gibt einen hervorragenden Bildband über Dominas. (1) Der Link führt zu einem britischen Artikel mit Bildern. Das Buch ist in Deutschland erhältlich.

(1) Dominas ist im Grunde falsches Deutsch. Besser wäre, „Dominatricen“ zu sagen, analog zu „Direktricen“. Der Duden will aber die Umwandlung in Dominä, was noch schrecklicher klingt. Bild: Oben: Strenge Haltung und Bereitschaft ohne Pose, Ursprung unbekannt. Mitte: Foto, vermutlich aus den 1920er bis 1950er Jahren, nachkoloriert. Ursprung unbekannt. Dieser Artikel wurde nicht gesponsert.