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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Welches Kleidungsstück einer Frau würdest du tragen, Mann?

Feminine Kleidung ... nun, was denkt ihr?
Hei, da wundert ihr euch, nicht wahr? Der olle Gramse war gerade unterwegs im Netz, als er plötzliche gefragt wurde. „Hey, Gramse, welches weibliche Kleidungsstück würdest du am liebsten anziehen?“ Da war ich schon mal verblüfft. T-Shirts? Hosen?

Bevor ich sage: „Schürzen“ hört mir mal ein bisschen zu.

Also, ich hab schon mal aus Versehen eine Bluse probiert, weil ich gerne bunte Oberhemden trage - habe ich aber erst gemerkt, als das Ding „andersrum“ geknöpft wurde. War mir erst peinlich, als die Boutiquebesitzerin die Nase gerümpft hat.

Alles beginnt angeblich mit einem femininen Höschen ...

Und ich habe mich mal umgehört: Ziemlich viele Männer haben schon feminine Slips ausprobiert. Nur - nun ja, die Hodensäcke passen nicht so gut rein - alles ander geht schon, solange du an Eisschollen denkst. Die Höschen sind meistens schicker als glatte Boxershorts und ganz klar eleganter als Feinripp. Es gab auch schon mal ganz reguläre Männerslips mit Rüschen - wirklich. War aber kein Hit, so weit ich weiß.

Unter Kleid und Rock - was trägst du da, Mann?

Bei der Unterwäsche wäre noch wichtig, was du zu einem süßen Kleid oder einem schicken halblangen Rock tragen könntest. Und da kommst du um Strapse nicht herum, es sei denn, du willst „Halterlose“ oder Strumpfhosen tragen. Denn zum Rock oder Kleid musste du unbedingt was tragen, was deine nackten Beine verdeckt. „Mann“ ist eben eitel. Und noch mal Stopp ... zum stark dekolletierten Kleid gehört dann auch ein Büstenhalter, auch wenn du gar keine „Büste“ hast.

Wieso willst du eigentlich „Damenwäsche“ oder Kleider tragen?

Die meisten Männer probieren so etwas aus Neugierde. Männliche Schotten wissen, wie es ist, wenn der Wind durchs Gemächt fährt, und mancher Brite heiratet im Schottenrock - sieht sehr offiziell und vornehm aus.

Außerdem ist es eine Party-Herausforderung, Damenwäsche oder Damenkleider zu tragen - insbesondere, wenn High Heels dazu verlangt werden. Wer das nicht ausreichend übt, der geht wie der Storch im Salat. Falls du das auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung tun willst: Es kommt mehr Geld rein, wenn du den aufrechten Gang beibehältst.

Wenn du sonst wo die Kleider der Deerns trägst, wirst du vielleicht schief angeguckt. Transvestiten sind für Frauen nur dann schick, wenn sie auf der Bühne stehen und dazu jung und knackig sind. Da nütz dir nix, wenn du sagst, dass Rockmusiker auch schon Röcke getragen haben, obwohl Rock zu spielen mit „Rock tragen“ nur im Deutschen ein witziges Wortspiel ist.

Ach ja - wenn du auf einer Silvesterparty unter deinem vornehmen Zwirn Strapse trägst und du das „bei den Damen duchsickern“ lässt, kannst du dein blaues Wunder erleben. Egal, ob es stimmt oder nicht. Sobald der Alkoholpegel eine gewisse Höhe erreicht hat, will bestimmt jemand nachsehen, ob es stimmt ... so wahr ich Gramse heiße.

Rollenspiele: wenn der Mann einmal Frau sein will

Keine Frau sein, aber so aussehen?
Eine besondere Form der Rollenspiele zwischen Frau und Mann ist der komplette Rollenwechsel. Meist ist es der Mann, der sich in die Rolle der Frau begeben will. Die Frage, warum das so ist, kann nicht endgültig beantwortet werden, und vorschnelle Urteile solltet ihr in jedem Fall vermeiden.

Ist es für einen Mann interessant, als Frau begehrt zu werden?

Berichtet wird, dass sich Männer gerne als Frauen ausgeben, um erotisch beachtet zu werden. Manchmal sehnen sie sich auch danach, verletzlich sein zu dürfen oder andere angeblich typische „weibliche Eigenschaften“ zu zeigen, zum Beispiel zu weinen. Für manche Männer ist offenbar auch reizvoll, die Ambivalenz zwischen einem „sexuellen Objekt“ und einem „geliebten Menschen“ zu spüren. Ein Psychologe hätte vielleicht mehr dazu zu sagen – wir beschränken uns hier mal auf das Grundsätzliche.

Sind männliche Spiele mit der Geschlechterrolle "homosexuell"?

Die Frage, inwieweit Männer „homosexuelle“ Gedanken in dieses Spiel einbringen, wird oft diskutiert – doch gerade diese Überlegung ist völlig unsinnig. Jeder Mann und jede Frau hat die Möglichkeit, einen Partner des gleichen Geschlechts zu befriedigen. Die meisten Frauen wissen dies durchaus, ohne es wirklich zu praktizieren. Männer hingegen behaupten, sie hätten nie solche Gedanken gehabt. Wer sich darüber Sorgen machen will, mag es tun – sehr sinnvoll ist es nicht.

Die Transformation: großer Aufwand, wenn alles stimmen soll

Das Spiel mit dem Rollenwechsel zwischen Frau und Mann ist zumeist auf den Mann beschränkt. Das heißt: Der Mann wechselt die Rolle und wird zur Frau, die Frau hingegen bleibt Frau.

Die Frage ist dabei, wie weit die „Transformation“ gehen soll. Das heißt: Wie weit soll der Mann in Gestalt, Aussehen, Kleidung und Verhalten gewandelt werden? Oder konkret: Muss er komplett geschminkt werden, eine Perücke tragen, mit falschen Brüsten ausgestattet werden, in Unter- und Oberbekleidung völlig „feminisiert“ werden?

Die zweite Frage wäre, ob es ihm um den „Zauber“ geht, plötzlich als Frau vor dem Spiegel zu stehen oder ob er die Rolle als „demütigend“ versteht.

Die letzte Frage (und sicher die heikelste) ist, ob der Mann sich am Ende auch sexuell der Frau hingeben will. Also beispielsweise, ob „Pegging“ auf dem Programm steht oder ob „gemeinsames Ausgehen“ geplant ist.

Falls dir bei der Lektüre dieses Artikels nun etwas mulmig geworden ist – das geht den meisten Männern so. Der Rollenwechsel kann alle Reaktionen auslösen, von völliger Begeisterung bis zu totaler Ablehnung. Wenn es dich reizt, dann gib dich der Rolle ganz hin, wenn nicht, dann lässt du es eben bleiben.

Hinweis: Alle Informationen zum Thema stammen aus verlässlichen Internet-Quellen.

Die große Zeit der Wäschefotos

Der BH sitzt ziemlich schlecht, aber das machte nichts - Hauptsache: Wäschefoto
Wäschefotos? Kaum jemand fängt mit dem Begriff etwas an, nicht einmal Fotografen. Dabei waren Wäschefotos einmal sehr populär. Man benötigte eine Dame, die vorzugsweise etwas frivole Dessous, auf deutsch „Reizwäsche“ trug. Allerdings passten die Wäschestücke oft nicht so ganz oder jedenfalls achtete der Fotograf, voll entzückt von der Fülle der Damen, nicht so sehr auf die Passform. Im Grunde waren die Bilder durchaus jenen ähnlich, die sich in Versandhauskatalogen befanden, nur eben etwas frivoler. Und wenn es ein paar Gläser Schampus gab, zogen die Damen auch schon mal den BH aus. Und manchmal auch mehr.

Bild: nachkoloriertes anonymes SW-Foto.