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Geht eine SM-Beziehung auch künstlerisch?

Hurt me Harder - das Bild ist unter © 2017 by den Rechteinhabern (siehe Text)
Offenbar ist es möglich, sogar fotografisch. Jedenfalls, wenn man Andre Crois heißt und die richtigen Modelle für ein Shooting hat. Das Spiel mit der Geschlechteridentität, eines der emotional brisantesten Spiele für alle, die das Besondere lieben oder jedenfalls sehen mögen, ist ein Bestandteil des Shootings. Die Modelle waren William Jarrat und Kellee Aleman. Jarrat war zugleich Ideengeber des Shootings, das die Sticks and Stones Agentur veröffentliche.

Das Bild ist unter © 2017 by einer der genannten Personen, vermutlich by William Jarrat.

Sets für lustvolle Paare?

Speile für Fortgeschrittene: Wartenberg-Rad


Was früher eine Wundertüte war, ist heute eine Playbox. Manche Leute sagen dazu auch Rollenspiel-Set oder so etwas. Und es ist auch – da staunte selbst ich noch - – eine Herstellerbezeichnung für raffinierte Sexspielereien, die man abonnieren und vorbestellen kann.

Die meisten dieser Sets sind – nun ja, lassen wir das für diesmal. Wenn Herr Mustermann noch nicht weiß, ob’s Frau Mustermann gefällt, dann reicht ein „Anfänger-Set“ in günstiger Preislage.

Wer wirklich etwas bewirken will, muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Ich las kürzlich einen Bericht über so eine Box. Inhalt:

1. Ein schicker, aber sehr wirkungsvoller Lederschlägel – wirkt unterschiedlich, je nachdem welche Site du zum Schlagen benutzt.
2. Eine Augenbinde- hübsch und wirkungsvoll, um die körperlichen Sensationen intensiver zu fühlen.
3. Ein Wartenbergrad. Es ist in der Medizin nicht mehr üblich, erzeugt aber die süßesten Qualen, wenn man es über die Haut mit empfindlichen Nervenenden rollt.
4. Nippelklemmen mit Glöckchen daran.

Wenn ihr an lustvollen Spielen interessiert seid – die Box ist leider ausverkauft. Aber ich wette, dass ihr die Teilchen auch einzeln irgendwo anders bekommt, und wenn es die Nippelklemmen mit Glöckchen nicht gibt: Glöckchen kannst du auch an andere Brustklemmen anbringen.

Übrigens habe ich von einer Händlerin gehört, dass viele Leute SM-Wundertüten kaufen und hinterher nicht wissen, was sie dann damit machen sollen. Da wäre natürlich Klasse, wenn die Hersteller eine Gebrauchsanweisung beilegen würden.

Gelesen bei: MrBLK.
Hersteller-Blog (Wartenberg-Rad)
Bild: Internet-Darstellung.

Zehn Antworten für BDSM-Anfänger: Sind Hilfsmittel teuer?

SM-Möbel sind teuer - und nicht immer praktisch


„Warum sind die Hilfsmittel für BDSM so teuer?“ – das werden wir immer wieder gefragt. Wir haben die Frage anderen gestellt, und diese zehn Antworten bekommen.

1. Sie sind teuer, wenn das Rohmaterial teuer ist - zum Beispiel wirklich geeignetes Leder.
2. Handelt es sich um Möbel, so ist der hohe Preis meistens gerechtfertigt. Es sind Einzelanfertigungen, die nicht vergleichbar mit Massenprodukten sind. Allerdings ist die Frage, ob man für den „Heimbedarf“ immer so aufwendige Strafmöbel benötigt.
3. Sie sind zu teuer, wenn Gegenstände, die in normalen Läden gekauft werden können, stattdessen in Erotik-Shops gekauft werden. Manchmal wird der Aufschlag „Perversen-Zuschlag“ genannt. Typische Gegenstände dieser Art sind Hundehalsbänder, Hundeleinen und Seile, aber auch Reitgerten und dergleichen.
4. Do-it-yourself (DIY) ist oftmals die bessere Lösung, wenn größere Vorrichtungen zu bauen sind.
5. Sehr aufwendige Gerätschaften dienen professionellen Dominas dazu, zu beweisen, wie exquisit ihre Dienste sind. Nötig für die „Behandlung“ sind sie nicht.
6. Vor allem bei der Bekleidung kann gespart werden: Was eine Domina benötigt, hat jede „bessere“ Dame im Kleiderschrank. Um eine Domina wirkungsvoll einzukleiden, reichen entsprechende Stiefel oder High Heels zu einem ganz gewöhnlichen Kostüm. Lederklamotten sehen besser aus und riechen sinnlicher, aber das ist auch alles.
7. Latexkleidung ist weder nötig noch angebracht. Sie braucht unglaublich viel Pflege.
8. Einfache Schlegel zum Erproben der Wirkung sind in jedem Haushalt verfügbar, besonders oft werden Kochlöffel, die Rückseiten kräftiger Haarbürsten und der Klassiker „Teppichklopfer“ empfohlen.
9. Auf gar keinen Fall kann Klebeband zum Fesseln empfohlen werden – Hände weg. Es ist hässlich, schwer wieder zu entfernen und schmerzt dann, wenn es nicht schmerzen soll.
10. Nicht ganz zuletzt: Worte und sinnliches Spiel sind wichtiger als Gerätschaften. Es ist ein bisschen wie beim Fotografieren: Wer die teuerste Kamera hat, macht nicht die besten Bilder.

Wie heißt es so schön? Lasst die Speile beginnen … auch ohne den Besuch eines Porno-Shops.