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  Eigenwerbung

Mach jetzt deine Pläne für den Neustart

Zeit für neue Erfahrungen ...
Nein, die Pandemie ist noch nicht vorbei. Aber wenn ihr Verschwinden deutlicher wird, ist es zu spät, Pläne zu machen.

Also beginne jetzt. Vielleicht hast du in der Pandemie gelernt, dich auf „das Wesentliche“ zu konzentrieren. Nun kannst du bald wieder hinausgehen und „das Wesentliche“ verwirklichen.

Weißt du schon, was „das Wesentliche“ für dich ist? Ist es Glück? Freude? Bewegung? Lust?

Mach einen Plan - JETZT

Wenn du es nicht weißt, dann beginne damit, dir eine Art „Masterplan“auszudenken. Es gibt durchaus Aktivitäten, die keine oder nur sehr wenige Kontakte mit anderen Menschen erfordern. Je weiter die Pandemie vergeht, umso mehr kannst du deine Aktivitäten auf „das Menschliche“ erweitern, zum Beispiel auf Kuschel- oder Sexbeziehungen.

Über 30? Zeit für eine Beziehung!

Falls du über 30 bist: Versuche, eine Beziehung zu beginnen. Mir fällt so oft auf, dass manche Frauen ein Drama daraus machen, wenn eine Beziehung misslingt. Es ist ein „Drama“ - es ist eine Erfahrung. Die meisten von uns haben solche Dramen als Jugendliche erlebt. Das gehört „irgendwie dazu“. Falls du diese Erfahrungen versäumt hast, kannst du sie nicht dadurch verhindern, dass du „überstreng“ mit deinen möglichen Partnerinnen oder Partnern bist. Versuch, die Dinge locker anzugehen und wirf deinen emotionalen Ballast ab.

Mal ehrlich, ihr da draußen: Was kann euch denn schlimmstenfalls passieren? Ein leichter Seelenschmerz? Eine erwachsene Person, so denke ich, sollte darauf vorbereitet sein, dass es passieren könnte.

Die Woche: Kommst du irgendwie durch die Pandemie?

Eine Frage, die im Grunde jeden, der sich je mit Sexualität beschäftigt hat: „Warum machen wir dies oder jenes überhaupt?“

Sie bewegt auch immer wieder die Redaktion der Liebeszeitung. Hinauszugehen und nach Sex zu suchen ist gefährlich – aber wir tun es dennoch. Jedenfalls als Single. Neben Sex suchen Menschen auch noch die reine Lust, die reine Liebe, die reine Sinnlichkeit … und vieles mehr. Wir können dies teils verstehen, teils nicht. Und so leicht es auch noch sein mag, einen „Empfänger“ der Lust zu verstehen, so schwer ist es oft, die Motive der „Sender“ zu begreifen.

Die sinnlichen Sadistinnen und andere Begierden

Die Reaktionen der Haut eines anderen zu genießen – das gilt als „sadistisch“. Und mögen sich auch sogenannte „Masochisten“ daran erfreuen, so bleiben die Motive der „Geber“ unklar. Wir schreiben sogar darüber.

Beim Artikel „Wenn sich die Gürtelschnalle öffnet“ ging es um die sexuellen Erwartungen, die dann geweckt werden könnten – nicht etwa um den Gebrauch des Gürtels als Instrument der „Disziplin“. Sorry an alle, die gedacht haben, es gingt um etwas mit „Aua“.

Die Brücke zwischen dem, was „Aua“ macht und der Pandemie besteht darin, die Vorstellung zu „retten“, sinnlich geschlagen zu werden. Viele versuchen es, aber – es ist nicht das gleiche Gefühl. Meinen jedenfalls einige Web-Autorinnen.

Mit sanften Lüsten durch die Pandemie?

Von den heftigen Lüsten zu den sanften in der Pandemie: Wie können wir uns körperlich und emotional „sinnlich“ fühlen, wenn Berührungen verpönt oder gar verboten sind? Wir erklären das, so gut es geht. Wenn du lesen magst, wie du deine Lebensziele in der Pandemie ändern kannst, dann lies bei sehpferd.

Neo-Konservative Sexualmoral in der Beratung

Berater sind zu einer wahren Plage geworden, besonders, seit die Pandemie jedem Klugscheißer ein Türchen öffnet. Neuerdings predigt man seitens der moralinsauren Fraktion Zurückhaltung und Enthaltsamkeit. Nicht, weil es hygienisch nötig wäre, sondern weil man vermeintlich konservative Werte durchsetzen will. Oder weil es dem Geschäft guttut, wenn Singles lange in Wartepositionen verharren.

Dates eingehen trotz des Risikos?

In einem Beitrag beschäftige ich mich dieser Tage sogar mit der Frage, warum Singles angeblich allen Regeln über den Haufen werfen, um doch noch zu Dates, Lust, Liebe, Sinnlichkeit oder Sex zukommen. Das Thema gilt ja als unendlich heikel, muss aber mal aus der Versenkung heraus.

So viel steht fest: Psychische Not durch Vereinsamung und alle daraus resultierenden Folgen inklusive der Suizidgedanken (Fremdlink!) interessieren am Hof zu Berlin nicht die Bohne. Ist ja nicht ansteckend, so etwas. Aus dieser Sicht ist die Frage, wann wir endlich wieder mal zum Friseur gehen dürfen, eher belanglos.

Aussehen wie ein Porno-Star?

Oh ja, wir hatten diese Woche etwas für Frauen, was euch wirklich gefallen wird: Du benötigst keine perfekten Beine und Brüste, keine Enthaarung und keine Corsage, um zu gefallen. Und wir sagen dir, was du stattdessen brauchst. Eines jedenfalls nicht: ein Pornostar-Image.

Schnelle Befriedigung vor Sicherheit?

Was ist größer? Die Lust oder die Gefahr?
Ob wir sie nun kennen oder nicht: Nach Millionen zählende Singles lechzen nach Zweisamkeit. Ein Teil von ihnen sitzt brav hinter dem Computer und flirtet „online“ – ohne jeden Nutzen. Aber eben auch ohne erkennbaren Schaden. Jedenfalls aber ohne ein erweitertes mentales und körperliches Risiko.

Ein anderer Teil sucht – trotz Pandemie, im Bewusstsein der Risiken. Ob die Gefahr, mit einem von der Pandemie befallenen Menschen zusammenzukommen, groß ist Oder das Risiko von STDs? Oder geschwängert zu werden respektive jemandem zu schwängern?

Die beste Strategie: auf keinen Fall Risiken eingehen?

Klar – das kleinste Risiko für jeden Menschen besteht darin, sich niemals einer Gefahr auszusetzen. Dann erleidet man keine Sportverletzungen und bekommt möglicherweise niemals den Hauch einer übertragbaren Erkrankung. Und du wirst niemals gedemütigt oder bedrängt. Und du bleibst Jungfrau.

Was ist derzeit die größte Gefahr für Partnersuchende?

Die größte Gefahr liegt auf der anderen Seite darin, etwas zu oft, zu leichtsinnig und im Suff zu tun. Für den Sex also: ohne Selbstschutz, unter starkem Alkoholeinfluss, ohne Kondome, sehr häufig und mit völlig Fremden.

Nur kein Partner ist kein Risiko - oder doch?

Wie oft muss man denn nun eigentlich „Daten“, um einen passenden Partner zu treffen, sei es in der Pandemie oder außerhalb?

Eine Dame erzählte, sie habe mehrere Versuche gemacht – durchaus in Ehren und ohne Ansteckung. Das Übliche dabei wäre, sich einige Kandidaten /Kandidatinnen auszufiltern und ihnen „näherzukommen“. Aber das ist nicht so einfach. Sowohl Studien wie auch „wundervolle erste Dates“ im Fernsehen belegen, dass wir auch bei gutem Willen und besten Absichten drei bis fünf Begegnungen benötigen, um „den“ Menschen zu treffen, mit dem wir Tisch, Bett und noch viel mehr teilen wollen. Bei den Damen und Herren mit „Ansprüchen“ können es auch zwei pro Woche sein – falls sie dies emotional durchhalten. Ablehnen erfordert kaum Anstrengung – sich einzulassen aber viel Mut und Zuversicht. Wer beides nicht hat, der muss eben „viele Kröten küssen“ und dabei vielleicht auch die eine oder andere Grenzsituation überstehen.

Nein, hier soll keine Häme ausgestreut werden – aber eben auch kein Gutmenschentum. Menschen sind, wie sie sind.

Besserwisser und Edelmenschen ... alle sind egoistisch außer uns

Doch die bösen Mäuler sind allgegenwärtig. Und während sich kaum jemand darum kümmert, dass Menschen ohne Masken in dichten Gruppen vor Wurstständen stehen und auf einen drittel Meter Entfernung miteinander quasseln, wird die sexuelle Gier gerügt. Etwa in diesem Zitat:

Sorry, aber sich durch die Weltgeschichte zu bumsen, während ich mich wegen Corona dauerhaft distanziere und psychisch leide, ist einfach so egoistisch…

Wie hübsch, wenn man das eigene psychische Leid vor sich herträgt. Und den eigenen Egoismus auf diese Art verleugnet. Das macht sich gut, nicht wahr? Und wie schnell sind die anderen die „Schlampen“, oder eben diejenigen, die sich durch die Welt „bumsen“. Da fehlt nur noch: „Wer ein Dreckschwein ist, der infiziert sich eben …“ Nein, das wurde nicht gesagt, aber auf dieser Ideologie basiert die ganze Chose.

Wobei ich das mit dem „psychischen Leid“ durchaus ernst nehme. Wenn unsere Regierungen so weitermachen, werden wir bald mehr Psychiater und Psychotherapeuten, Eheberater und andere Helfer benötigen. Und die Damen und Herren Virologen werden sich die Hände in Unschuld waschen und sagen: „Nun, dafür sind wir doch nicht verantwortlich.“

Zitat aus: PRISMA .

Geh‘ nicht essen, wenn du hungrig bist ...

Blauäugig in die Zeit nach der Pandemie?
Geh‘ nicht essen, wenn du hungrig bist ... ist ein blöder Spruch. Doch tatsächlich werden Partnersuchende in dieser Richtung beraten: Gehe nicht zu Verabredungen, wenn du Lust hast. Unser Artikel beschäftigt sich damit, was nach der Pandemie sein wird, Und damit, warum jetzt viele Moralisten auftreten, die Singles zu edleren Menschen erziehen wollen.

Manchmal lese ich dumme Sprüche, zum Beispiel „kauf keine Lebensmittel ein, wenn du hungrig bist.“ Das sei, so erfahre ich weiter, alles wissenschaftlich bewiesen.

Lebe so asketisch weiter, wie du es in der Pandemie gelernt hast?

Na schön. Geh‘ nicht essen, wenn du hungrig bist. Trink nicht, wenn du Durst hast … Und vor allem: vögel nie jemanden, wenn du geil auf ihn bist.

Ja, es geht um die tolle Zeit, wenn draußen wieder die Blüten duften, die Obrigkeiten uns unsere Freiheiten zurückgegeben hat und man wieder alles „dürfen darf“, was das Herz begehrt.

Schon warnen die Leute, die daran verdienen, dass wir auch in Zukunft alle „viel Zeit benötigen sollten“, um zueinanderzufinden. Sie haben „Slow Dating“ für uns entdeckt. Der Trick ist eigentlich alt: Jemand, der kurzfristig einen Partner findet, nützt den Dating-Portalen wenig - aber je länger jemand sucht, umso länger bleibt er als „Mitglied“ erhalten. Und das heißt: Er muss vor allem immer wieder Geld abdrücken.

Moralisten wittern Morgenluft

Nicht nur die Geschäftemacher, auch die Moralisten wittern wieder Morgenluft. Ihre Kalkulation: Sobald die Pandemie ihren Schrecken verloren hat, werden die Menschen wieder übereinander herfallen ... einfach aus Lust. Und das ist, wie jede Moralistin und jeder Moralist weiß, ganz schlecht für die Menschen.

Ich lese, dass wir zunächst mal wieder herausfinden sollen, was wir lieben. Richtig lieben, also nicht aus animalischer Lust. Überhaupt sollen wir uns ganz doll lieben. Dann aber auch unsere „Familien und Freunde“.

Und - ja, da klingen mir die Ohren. „Wir können nicht sicher sein, wie sich alles entwickelt“, also entwickeln wir selber mal gar nichts, oder? Appelliert wird übrigens an „gesunde“ Arten, mit der Lust umzugehen.

Und wir sollen „in uns gehen“. Dazu gehört eben weiterhin „slow Dating“, doch zuvor will ich noch diesen Satz loswerden, den ich ebenfalls las:

Stelle dir Dating nicht als Quelle sofortiger Befriedigung vor, sondern betrachte es als ein Werkzeug, um dir das Liebesleben zu ermöglichen, das du wirklich willst.

Das Liebesleben, das du wirklich willst ... wie schön das klingt. In Wahrheit ist die Aussage aber eine Mischung aus Egoismus und Belanglosigkeit. Eine Partnerin oder einen Partner wünscht du dir aus vielen Gründen, und das Liebesleben spielt dabei eine Rolle. Aber nach der fünften oder meinetwegen zwanzigsten Verabredung wirst du wissen: Was DU von anderen erwartest, entspringt deinem vorwitzigen Hirn, nicht deinen Möglichkeiten. Und DEINE Möglichkeiten sind selbst dann noch limitiert, wenn du zwei Studienabschlüsse hast, täglich Sport treibst und drei essbare Menüs kochen kannst.

Ja, es geht um dich - aber mit deinen Möglichkeiten

Natürlich geht es um dich - aber nicht um deine Forderungen an das Leben, sondern um das, was du einem anderen Menschen bieten kannst, denn das muss jemand wollen. Mit anderen Worten: Was du willst in Ehren. Aber andere wollen auch etwas. Und wenn „Wollen“ auf „wollen“ stößt - woher soll dann eine gute Beziehung oder eine Liebesbeziehung kommen?

Vielleicht solltest du wirklich nicht essen gehen, wenn du hungrig bist. Aber bestimmt dann, wenn du Lust auf die Speisen hast, die aufgetischt werden. Wobei dann auch die spontane Lust abgehakt wäre.

Und wenn du Lust auf ein Leben zu zweit haben solltest, dann brauchst du keine Schablone, die du zu jedem Date mitbringst. Viel wichtiger ist, eine Idee zu entwickeln, wie du mit einem der vielen möglichen Partner leben könntest. Oder einfach: Was willst du aus der Zweisamkeit gewinnen? Was würdest du dafür aufgeben?

Es ist kein Geheimnis, dass es bei Paaren auf die Zukunft ankommt, nicht auf dein Wünschen und Wollen, das keine Grundlagen hat.

Das Date nach der Pandemie - so, wie vor der Pandemie?

Dein Date nach der Pandemie? Vielleicht wird es erst einmal der Lust dienen - das ist durchaus legitim. Denn wenn „gelockert“ wird, werden die meisten Singles erst einmal gucken, wo sie „Dampf ablassen“ können. Dann, etwas später, werden die Unseligen unter euch wieder die Masche reiten, alles zu wollen, aber im Grunde kaum etwas zu haben, das wirklich gefragt ist. Und meine Prognose ist: Das gibt nichts als Frust - und zwar bis zum Sanktnimmerleinstag.

Die Klugen, so denke ich, werden sich besinnen. Und sie werden das tun, was wirklich erfolgreich ist: Einen gemeinsamen Weg zu finden, auf dem beide Neuland entdecken. Und essen, wenn beide Lust darauf haben.

Quelle der Zitate und Verweise von Ellen Nguyen

Die Pandemie, die Apokalypse und ein Trend

Wenn es kein Morgen gibt, warum dann nicht heute?

Oh, dieser Tage war die Frauen- und Boulevardpresse mal wieder fix mit ihren allerneuesten und alleraktuellsten Dating-Trend: Apokalypsing.

Nun ist die Apokalypse nichts Nettes – es ist mindestens eine katastrophale Zeit und vielleicht das Ende des Planeten.

Was bedeutet aber „zu apokalypsen“ oder englisch Apocalypsing?

Ohne große Umschweife kann ich da das „Urban Dictionary“ zitieren:

Jede Beziehung so zu behandeln, es sei es die letzte, die du jemals eingehen würdest, und deshalb „zur Sache gehst“, obwohl ihr gerade mit dem Dating angefangen habt.

Im Vertrieb nennt man so etwas „Hochdruckverkauf“: „Wenn du jetzt nicht zuschlägst, verpasst du die Chance, die Ware jemals wieder so billig zu bekommen.“

Zunächst die Entwarnung: So etwas gab es schon immer, vor allem bei Menschen, die nicht viel Zeit hatten, einander kennenzulernen. Mal hat es geklappt, mal nicht, mal war es ein Trick, dann wieder war es kaum anders möglich.

Die Warnungen und langatmigen Erklärungen, die zurzeit in Umlauf sind, tragen alle das Etikett „Hey ich weiß auch etwas über Corona und das, was die Pandemie auslöst.“ Die fragwürdige Quelle ist übrigens eine dieser „Umfragen“ bei Dating-Plattformen.

Was die Erklärungen in der Presse angeht: Sie werden heute geschaffen und sind morgen Müll der Geschichte. Und was die Warnungen angeht: Auch zuvor wurden Beziehungen schon vorschnell und teils aus sexueller Bedürftigkeit eingegangen. Das ist weder neu noch grundsätzlich schädlich, jedenfalls nicht emotional. Was Viren, STDs und Verhütung angeht, steht auf einem anderen Blatt.

Wer sich indessen Hoffnungen macht, den Partner mit Apokalypsen-Tricks schneller zur Ehe überreden zu können, muss zwangsläufig auch die Konsequenzen tragen. Schnelle Entscheidungen haben Vor- und Nachteile. Aber damit ihr beruhigt seid: Entscheidungen, die sich dahinziehen wie Kaugummi, sind auch nicht unbedingt erstrebenswert.

Wenn etwas sozial oder emotional aus dem Ruder läuft. In dem Alter, in dem so etwas angeblich auftritt (Generation „Z“, wie ich hörte), kann man noch viele, viele schöne Beziehungen und andere Begegnungen haben.

Also: Langfristige Beziehungen mit Ruhe und Konsequenz eingehen. Kurzfristige mit Lust und Leichtigkeit.

Bild: nach einem historischen SW-Foto